RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Rallye-ÖM: Bosch-Rallye

Platz 4 für Marathon-Mann Fredi Leitner und seinen Co Richard Schützner im Fiat Stilo: Nach Wetter-Pech keine Chance aufs Stockerl.

Foto: Daniel Fessl

„Ein Stockerlplatz bei den Dieseln sollte möglich sein“, war der Steirer Fredi Leitner vor dem Start zur Bosch Super Plus Rallye, dem dritten Lauf zur Österreichischen Rallye Staatsmeisterschaft in Pinggau/Friedberg, optimistisch. Die erste von insgesamt drei „Heim-Rallyes“ des Krieglachers zählt immerhin zu seinen Lieblingsveranstaltungen, somit war die Motivation gleich noch größer – und außerdem kam der Fiat-Stilo-Pilot mit seinem ersten erfolgreich absolvierten Marathon in den Beinen ins steirische Wechselland.

Zum Auftakt klappte das Vorhaben noch prächtig: Alfred Leitner und sein Co-Pilot Richard Schützner kamen gut zu Recht und lagen tatsächlich auf dem dritten Platz der wie jedes Jahr hart umkämpften Diesel-Wertung, während Marken- und Teamkollege Michael Böhm im modernen Abarth Grande Punto R3D in Führung lag.

Doch dann schlug wieder einmal die Wetter-Hexe zu und für den Krieglacher begannen die Probleme: „Wir sind mit Slicks am Start der Prüfung gestanden, als es plötzlich wolkenbruchartig zu regnen begann“, schildert Fredi Leitner die für ihn vorentscheidenden Szenen: „Als ich zum Start vorgefahren bin, hab’ ich trotz Scheibenwischer fast nichts mehr gesehen. Es war unglaublich viel Wasser auf der Straße und das ausgerechnet beim langen Rundkurs. Zur Schikane vor der Ortsdurchfahrt bin ich mit 40 km/h hingekommen, das ist eine Stelle, wo du normal 150 Sachen drauf hast…“

Über 20 Kilometer galt es also mit den falschen Reifen zu absolvieren, der Zeitrückstand war dadurch am Ende der Etappe enorm, die Wunschplatzierung in weite Ferne gerückt. „Wir haben uns dann dazu entschlossen, am Samstag nichts mehr zu riskieren, sondern die Rallye konzentriert fertig zu fahren, um möglichst viele Kilometer zu machen“, erzählt Leitner, der sich von Prüfung zu Prüfung steigern konnte:

„Langsam aber sicher gewöhne ich mich an das Auto. Spaß macht der Fiat sowieso, der fährt sich wirklich toll. Und an dieser Stelle sei auch dem Fiat Austria Racing Team ein großer Dank ausgesprochen – da wird wirklich professionell gearbeitet, außerdem ist die Stimmung super.“

Am Ende gab’s Rang 35 für Alfred Leitner/Richard Schützner und Platz 4 in der Dieselwertung der Österreichischen Rallye Staatsmeisterschaft – für die nächste Veranstaltung, die mit der Castrol-Rallye in und um Judenburg und das Pölstal (23./24. Mai 2008) ja erneut ein „Heimspiel“ für den Krieglacher sein wird, steht das Ziel jedenfalls jetzt schon fest: „Weiter steigern und wenn möglich einen Podestplatz bei den Dieseln erobern!“

News aus anderen Motorline-Channels:

Rallye-ÖM: Bosch-Rallye

Weitere Artikel:

Am 27. und 28. Februar kehrt der Rallyesport nach 15 Jahren zurück in das Triestingtal. Mit der ARC Rallye Triestingtal feiert die Austrian Rallye Challenge einen fulminanten Saisonauftakt....

"Richtige Monte" steht bevor

Die Herausforderungen beim WRC-Auftakt

Winterliches Wetter droht die Rallye Monte-Carlo an diesem Wochenende als Auftakt der Rallye-WM 2026 noch schwieriger zu machen als ohnehin schon

"Ouninpohja" gilt als Herzstück der Rallye Finnland: 2026 verschwindet die Kultprüfung aus dem Streckenplan - trotz gefeiertem Comeback nur zwei Jahre zuvor

Neues Auto für WRC-Regeln 2027?

M-Sport Ford hat noch nicht entschieden

M-Sport Ford hat noch nicht entschieden, welchen Weg man für das WRC-Reglement 2027 einschlägt - "Wir schauen uns im Moment wirklich alle Optionen an - alles"

WRC-Verkauf vor Abschluss

Neuer Promoter soll bald verkündet werden

Ein 25-Jahres-Deal für die WRC? Die FIA sucht einen langfristigen Partner statt kurzer Investment-Deals - Die Entscheidung steht nun unmittelbar bevor