RALLYE

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Nicht ganz nach Wunsch

Franz Wittmann/Bernhard Ettel beendeten die Rallye in der Buckligen Welt am Podest, ganz zufrieden war man am Ende damit aber nicht.

Die Mitsubishi Paarung ging mit 3,6 Sekunden Rückstand auf Raimund Baumschlager / Thomas Zeltner in den zweiten Tag und konnten nach der zweiten Samstagprüfung erstmals die Führung übernehmen. Es entbrannte ein spannendes Duell um die Führung, welches leider nur bis zur Mittagspause geführt werden konnte - auf der ersten Nachmittagsprüfung lief es nicht mehr ganz nach Wunsch:

„Wir sind gefühlsmäßig gut unterwegs gewesen, die Zeitnehmung hat uns dann aber anderes gezeigt. Auf den beiden letzten Prüfungen hat man einen Leistungsverlust dann auch während der Fahrt gemerkt…“, war Franz Wittmann nach der letzten SP doch etwas enttäuscht. Dazu kam, dass ihn Andreas Waldherr auf der letzten Sonderprüfung noch abfangen konnte.

„Wir hatten leider nichts mehr um dagegenzuhalten, und der Andi ist zum Schluss wirklich stark unterwegs gewesen.“

Auch wenn man nach der Zieldurchfahrt noch etwas enttäuscht war, konnten Wittmann / Ettel etwas später dem Podestplatz einiges Positives abgewinnen: „Der Franz hat einmal mehr gezeigt, dass er schnell ist und ganz vorne mitfahren kann. Besonders bei den nassen Prüfungen am Freitagabend war er das Maß der Dinge. Jetzt bräuchten wir nur noch auch einmal ein bisschen Glück….“, analysierte Bernhard Ettel das Abschneiden im Land der 1.000 Hügel.

Damit ist es leider nicht gelungen, die Meisterschaft noch etwas länger offen zu halten, um zumindest bei der Steiermark Rallye noch für ein zusätzliches Spannungsmoment zu sorgen. „Wir hätten natürlich gerne gewonnen, aber es sollte offenbar nicht sein.... Aber wir bleiben dran und werden es beim nächsten Mal wieder versuchen“, freut sich der junge Niederösterreicher schon auf die nächsten, hoffentlich wieder so spannenden, Rallyeeinsätze.

Und das sollten sie in jedem Fall werden, denn zum einen möchte man versuchen, doch noch einen Sieg zu landen, zum anderen geht es darum, den Vizemeistertitel ins Trockene zu bringen.

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