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Mit neuem Team ins Lavanttal

Voll motiviert geht Franz Wittmann jun. in die zweite Station der heimischen Rallye-Staatsmeisterschaft 2008 - jetzt bei Stohl-Racing.

Kein Wunder, nach Platz 2 bei der IQ-Jänner Rallye verfügt man nicht nur über genügend Selbstvertrauen, sondern auch über eine neues Team und Top-Material. Dabei war die Zusammenarbeit mit BRR im Vorjahr eine überaus gelungene und letztendlich auch erfolgreiche Sache.

„Besonders die Einstellungsarbeiten am Fahrwerk waren immer top, da hat der Mundl immer perfekte Arbeit geleistet“, weiß Franz Wittmann jun. zu berichten. Warum dann trotzdem der Wechsel zu Stohl-Racing?

„Wir haben uns im Winter einmal getroffen und der Manfred hat gesagt, er würde gerne mit uns arbeiten. Seine Vorstellungen stimmen zu 100% mit meinen überein und auch das Angebot ist durchaus fair, das Material vom Besten“, freut sich Wittmann auf den ersten Einsatz mit seinem Team.

Und das zu Recht. Der Evo IX wurde komplett neu aufgebaut und verfügt über alles, was gut und teuer ist – von den großen Bremsen über den sündteuren Unterflur-Sicherheitstank bis hin zu Xenon-Scheinwerfern. Natürlich auch über ein neues Fahrwerk und einen neuen Motor – Rallyefahrer, was willst du mehr?

Für die Lavanttal-Rallye heißt es für den 24-jährigen Niederösterreicher, der heuer wieder gemeinsam mit Bernhard Ettel unterwegs sein wird, aber, sich mit den neuen Gegebenheiten vertraut zu machen. „Wir müssen schauen, dass wir von Anfang an gut harmonieren – Auto, Fahrer, Beifahrer und Team eine Einheit bilden. Dazu möchte ich meinen Fahrstil künftig ein bisserl umstellen. Ich fahr im Moment ein wenig zu spektakulär, was ein bisserl Zeit kostet. Heuer möchte ich versuchen, noch ein wenig aggressiver, aber dafür auch sauberer zu fahren. Wenn mir das gelingt, könnten wir schon im Lavanttal wieder ganz vorne mit dabei sein.“

Ganz vorne mit dabei sein, wird allerdings heuer gar nicht so einfach sein. Das Feld ist hochkarätig wie schon lange nicht mehr und es gibt eine gute Handvoll Piloten, die jederzeit für einen Podestplatz gut sind – angefangen mit Raimund Baumschlager (Evo IX), Beppo Harrach (Biogas-Evo IX), Andi Waldherr und Kris Rosenberger (beide VW Polo S2000), Waldemar Benedict (Peugeot 207 S2000), Willi Steng und Mario Saibel (beide Evo) um nur einige zu nennen.

Das erklärte Ziel für die neue Saison kann nur der Meistertitel sein: „Leicht wird es nicht, aber mit diesem Material hab ich zweifelsohne die Chance, dem Raimund Baumschlager den Kampf anzusagen“, gibt sich Wittmann optimistisch, was den Ausgang der Rallye ÖM angeht. „Freilich, ausfallen oder dumme Fehler machen, ist eigentlich verboten, aber das gilt heuer ja auch für die anderen…“

Die 32. Lico-Lavanttal-Rallye führt über 380,59 km, davon 12 Sonderprüfungen mit einer Gesamtlänge von 175,88 km. Der Start zur ersten Etappe ist am Freitag, demn 4. April um 15 Uhr in Wolfsberg. Die zweite Etappe startet am Samstag, dem 5. April in Klein Edling – das Ziel der Rallye ist wieder am Rathausplatz in Wolfsberg, wo der Sieger um 17:46 Uhr erwartet wird.

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