RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
IRC: Spanien

Fester Boden unter den Rädern

Die Asphalt-Rallye „Principe de Asturias“ ist nicht nur in der spanischen Rallye-Szene beliebt – heuer zählt sie auch zu den Höhepunkten der IRC…

Fester Boden unter den Rädern: Die Asphalt-Rallye „Principe de Asturias“ ist nicht nur in der spanischen Rallye-Szene eine feste Größe – sie zählt auch zu den Höhepunkten der Intercontinental Rally Challenge (IRC). Bereits zum 45. Mal findet diese klassische Veranstaltung rund um die im Norden des Landes gelegene Hauptstadt Asturiens statt: Oviedo – im übrigen die Heimat von Fernando Alonso. Die Nicht-Spanier unter den Assen der IRC stellt die siebte Runde der Meisterschaft vor eine völlig neue Herausforderung – die durch die zahlreichen starken Iberer in der IRC nicht unbedingt leichter wird.

Von Carlos Sainz bis Dani Sordo: Alle großen spanischen Rallye-Stars erklommen in ihrer Karriere irgendwann das Podium der „Paseo del Bombe“ in Oviedo. Doppel-Titelträger und Rallye-Ikone Sainz siegte hier 1987 bereits in jungen Jahren auf einem Ford Sierra RS Cosworth und eroberte anschließend die Rallye-Weltmeisterschaft. Jesus Puras – jener Mann, der dem Citroën Xsara WRC den ersten Triumph bescherte – war ganze fünf Mal in Asturien erfolgreich. Und auch der aktuelle Citroën-Werksfahrer Dani Sordo – Junioren-Weltmeister von 2002 – sowie Garcia Ojeda als Gesamtsieger der IRC 2007 schmücken die Siegerliste dieses Rallye-Klassikers.

Ojeda: "Meine Lieblings-Rallye"

„Die Rallye ,Principe de Asturias‘ gehört zu meinen persönlichen Lieblingsveranstaltungen im Kalender der spanischen Meisterschaft“, verrät Ojeda. „Die gesamte Atmosphäre hier ist großartig, die Strecken werden von unzähligen Zuschauern gesäumt. Insgesamt präsentiert sich die Rallye nicht so schnell wie die Barum-Rallye. Vielmehr sind die Straßen in den Bergen um Oviedo ziemlich eng und gewunden – und ähneln damit sehr dem Klassiker ,San Remo‘. Das Grip-Niveau hier ist durchschnittlich, einige Stellen können ziemlich rutschig und damit sehr anspruchsvoll sein. Besonders der erste Tag wird hart: Es erwarten uns dann neun Wertungsprüfungen mit einer Gesamtlänge von mehr als 150 Kilometern. Ich bin aber guter Dinge – schließlich war ich im vergangenen Jahr hier erfolgreich und kenne die Rallye recht gut. Dennoch weiß ich, dass meine Kontrahenten in der IRC sehr schnell unterwegs sind. Uns steht also eine enge und spannende Angelegenheit bevor.“

News aus anderen Motorline-Channels:

IRC: Spanien

Weitere Artikel:

WRC Monte-Carlo: Tag 2 (SP9)

Ogier verkürzt Rückstand

Im Duell um P2 hinter Spitzenreiter Oliver Solberg macht "Monte"-Rekordsieger Sebastien Ogier weiter Boden gut - Thierry Neuville hängt kurzzeitig fest. Keferböck/Minor führen weiterhin bei den Masters.

"Richtige Monte" steht bevor

Die Herausforderungen beim WRC-Auftakt

Winterliches Wetter droht die Rallye Monte-Carlo an diesem Wochenende als Auftakt der Rallye-WM 2026 noch schwieriger zu machen als ohnehin schon

WRC Monte-Carlo: Nach SP3

Solberg führt bei Eis, Schnee und Nebel

Bei extrem tückischen Bedingungen auf der ersten Etappe der "Monte" behält Toyota-Neuzugang Oliver Solberg trotz "hundert Beinahe-Abflügen" kühlen Kopf. Keferböck/Minor auf Platz 19 der RC2 liegend bei den WRC Masters in Führung.

Am 27. und 28. Februar kehrt der Rallyesport nach 15 Jahren zurück in das Triestingtal. Mit der ARC Rallye Triestingtal feiert die Austrian Rallye Challenge einen fulminanten Saisonauftakt....

Thierry Neuville fängt sich mehr als zehn Minuten Rückstand auf den Rallyesieger bei der Rallye Monte-Carlo 2026 ein - woran es bei Hyundai hapert

Neues Auto für WRC-Regeln 2027?

M-Sport Ford hat noch nicht entschieden

M-Sport Ford hat noch nicht entschieden, welchen Weg man für das WRC-Reglement 2027 einschlägt - "Wir schauen uns im Moment wirklich alle Optionen an - alles"