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Großes Interesse an Räikkönen

Sollte Kimi Räikkönen im kommenden Jahr tatsächlich nicht in der Formel 1 fahren, würde er in der Rallye-WM mit offenen Armen begrüßt werden.

Noch steht nicht definitiv fest, dass die Formel-1-Saison 2010 tatsächlich ohne Kimi Räikkönen stattfinden wird. Zwar hat sein Management angedeutet, dass der Finne im nächsten Jahr eine Auszeit nehmen könnte, doch es wurde Kontakt zu Mercedes aufgenommen. Die Stuttgarter sind noch auf der Suche nach einem Teamkollegen für Nico Rosberg.

Inwieweit dieser Kontakt vertieft wurde, ist aber unklar. Mercedes-Motorsportchef Norbert Haug sagte heute im Rahmen einer Telefonkonferenz zum Thema Räikkönen lediglich: "Ich möchte um Verständnis dafür bitten, dass wir die Namen der Fahrer und Managements, mit denen wir sprechen, nicht bekannt geben können. Die, die in Frage kommen, mit denen wird gesprochen. Dann müssen wir sehen, was die beste Lösung ist." Das ist keine klare Bestätigung, aber auch kein Dementi.

Doch für den Fall, dass Räikkönen 2010 nicht in der Formel 1 unterkommt und sich stattdessen wie angekündigt mehr auf den Rallyesport konzentriert, liegen offenbar bereits mehrere Angebote vor. Das auch aus Fansicht spannendste dürfte das von Petter Solberg sein. Der schillernde Norweger, Rallyeweltmeister des Jahres 2003, soll Räikkönen bereits für nächstes Jahr einen Platz in seinem WRC-Privatteam angeboten haben.

Solberg, dessen bezeichnender Spitzname "Mister Hollywood" lautet, hatte Anfang dieses Jahres aus der Not heraus sein eigenes WM-Team gegründet, nachdem sein Arbeitgeber Subaru sich aus der Rallyeweltmeisterschaft zurückgezogen hatte.

Zwar muss der Norweger immer wieder um sein Budget kämpfen und darum, mit konkurrenzfähigem Material an den Start gehen zu können. Doch mehreren Medienberichten zufolge will er sein Team ausbauen und im nächsten Jahr zwei Autos einsetzen, damit er mit Räikkönen einen nicht weniger populären Fahrer an Bord holen kann. Und einen Fahrer, der bei seinem WRC-Debüt im Sommer bewiesen hat, dass er auch im Rallyeauto nicht hinterherfährt.

Die beiden Skandinavier würden nicht nur wegen ihres schillernden Images perfekt zueinander passen, sondern Solberg könnte von dieser Verstärkung durchaus auch finanziell profitieren. Denn mit Räikkönen als zweitem Fahrer dürften die Sponsorengelder üppiger fließen. Zudem möchte Solberg im nächsten Jahr eventuell mit einem Citroën C4 WRC an den Start gehen - mit Räikkönen als Lockmittel könnte er sich in den entsprechenden Verhandlungen mit den Franzosen in eine bessere Position bringen.

Citroën scheint jedoch auch selbst an Räikkönen interessiert zu sein. Wie die spanische Zeitung AS und das französische Magazin Auto Hebdo berichten, überlegen die Franzosen, Räikkönen bei mehreren Rallyes selbst als Gaststarter in einem dritten Werks-C4 an den Start zu bringen. Finanziert werden könnte das durch Sponsor Red Bull.

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