RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Pech für Neubauer, Klammer happy

Während Hermann Neubauer den Suzuki nach einem Ausrutscher abstellen muss, zieht Mario Klammer nach dem ersten S1600-Einsatz positive Bilanz.

Mario Klammer kam gleich zu Beginn der ARBÖ Rallye in Admont gut in Fahrt. Der routinierte Steirer konnte bei den insgesamt 13 Sonderprüfungen zeigen, dass er sein Auto schnell und sicher beherrscht.

Der momentan Zweite in der heurigen Suzuki Motorsport Cup Rallyewertung kam bei jeder Sonderprüfung unter die Top-20. Die Resultate verbesserten sich im Großen und Ganzen von der ersten Sonderprüfung bis ins Ziel, das er als hervorragender Zwölfter erreichte.

Mario Klammer freute sich über seine Leistung: „Für mich war es der erste Einsatz mit dem Suzuki Swift 1600. Der Unterschied zum gewohnten Swift ist wie Tag zu Nacht. Meine Co-Pilotin Elena Hartner und ich starteten vorsichtig in das Event. Ab der vierten Sonderprüfung fühlten wir uns schon so vertraut mit dem Boliden, dass wir immer besser in den Wettbewerb fanden. Bis zum Schluss war die Rallye eine entspannte Angelegenheit, das Ergebnis erfreut dadurch umso mehr.“

Pech für Neubauer

Der Rallye-Samstag war gerade im Begriff, richtig in die Gänge zu kommen und mit Kaiserwetter durchzustarten, als er für Hermann Neubauer auch schon wieder vorüber war. Der hochbegabte junge Salzburger kam nach etwa zweieinhalb Kilometern nach Beginn der zweiten Sonderprüfung, Treglwang, nach einem Fahrfehler von der Strecke ab.

Der Suzuki Swift 1600 rutschte auf lockerem Rollsplitt eine Böschung hinab und blieb am Grund des Hanges liegen. Hermann Neubauer und seine Co-Pilotin Tina-Maria Monego blieben glücklicherweise unverletzt. Auch der Suzuki blieb, abgesehen von dem einen oder anderen minderschweren Blechschaden, unversehrt.

Hermann Neubauer meint ernüchtert: „Tina-Maria und ich sind die Rallye ganz ruhig angegangen. Mir ist ein kleiner Flüchtigkeitsfehler, der einfach nicht passieren darf, unterlaufen. Im ersten Moment habe ich den Wagen noch abfangen können. Jedoch rutschten wir in weiterer Folge im Schritttempo über den Schotter das Gefälle hinab, bis zum Ende der Schräge."

"Von dieser Talsohle, die auch Wasser führte, gab es ohne fremde Hilfe kein Wegkommen mehr. Ich bin, besonders nach den großen geleisteten Anstrengungen des Teams im Vorfeld, über einen solchen Ausgang enttäuscht. Wenigstens das Team hätte sich eine gelungene Platzierung verdient.“

News aus anderen Motorline-Channels:

Rallye-ÖM: Steiermark

- special features -

Weitere Artikel:

ET König Rallye: Bericht TEC7 HRM & ORC

Wagner siegt - Karlhofer mit Sensations-Comeback

Karl Wagner und Gerda Zauner gewinnen eine turbulent-großartige ET König Judenburg-Rallye - für Aufsehen sorgte Lancia-Spezialist Martin Karlhofer, der erstmals seit 2004 wieder bei einer Rallye an den Start ging und prompt mit einigen Bestzeiten aufhorchen ließ. Bei den Österreichischen Rallye Classics gewannen Alex Strobl und Cathy Schmidt.

ORF-Legende und motorline.cc-Kolumnist Peter Klein erinnert sich an die Akropolis Rallye 1976 und stellt Rudi Stohl die Frage: „1976 oder 2026?“

ORM/ARC, ET König Rallye: Bericht

Hermann Neubauer als „Lonely Boy“ an der Spitze

Der Sieger der ET KÖNIG Rallye 2026 powered by Peter Hopf Erdbau ließ nie Zweifel an seinem Erfolg aufkommen / Mehr als Platz zwei für Michael Lengauer und Platz drei für Luca Waldherr ließ der Toyota-Pilot nicht zu

ARC, Mühlstein Rallye: Startklar!

SG Toolbox Mühlstein Rallye startet durch!

Am 7. und 8. August steigt die SG Toolbox Mühlstein Rallye 2026 mit Zentrum in Schwertberg / Novum ist ein spektakulärer Shakedown am Freitagabend / Der neue Namens-Sponsor SG Toolbox ist ein oberösterreichisches Unternehmen mit hoher Motorsport-Affinität.

ET König Rallye: Bericht TEC7 ORM2

Hochspannung im Titelkampf

Jubeln durfte dieses Mal Christoph Zellhofer, der gemeinsam mit seiner deutschen Co-Pilotin Anna Maria Seidl im Suzuki Swift ZMX erstmals in dieser Saison die Nase vorne hatte. Günther Knobloch/Erik Fürst (Renault Clio Rally3) behielten mit Platz zwei die Meisterschaftsführung, während Roland Stengg/Rebeka Kobal (Renault Clio Rally3) nach starkem ersten Tag im Regen des zweiten Tages den Anschluss an die Spitze verloren, aber dennoch starke Dritte wurden.