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Die nächste Übersee-Rallye

Die nächste Übersee-Rallye steht auf dem Programm – in Argentinien sind acht S2000-Boliden am Start, darunter der Stohl-Peugeot von Daniel Oliveira.

Michael Noir Trawniczek

2.200 Kilometer südlich von Curitiba, dem Austragungsort der letzten IRC-Rallye in Brasilien, schlägt der IRC-Tross am Wochenende im argentinischen Carlos Paz seine Zelte auf. Die Intercontinental Rally Challenge fährt zum ersten Mal dort, doch die Argentinien-Rallye kann getrost als Klassiker bezeichnet werden und feiert heuer ihr 30-jähriges Jubiläum.

Die Schotterrallye wird am Freitagabend von einer Superspecial auf den abgesperrten Asphaltstraßen von Carlos Paz eingeläutet, am Sonntagnachmittag findet am gleichen Ort das Finale der Rallye statt. Dazwischen gibt es Schotterprüfungen, die etwas langsamer als jene in Curitiba sind, dafür technisch anspruchsvoller. Zudem ist die Fahrbahnoberfläche sandiger - es können bald schon tiefe Spurrillen entstehen, was die Gefahr von Reifenschäden erhöht.

Was die Nennliste anbelangt, feiert die IRC mit 69 Teams den bislang größten Erfolg. Freilich handelt es sich bei der Mehrheit um lokale Größen. Acht Super 2000-Boliden werden die Übersee-Rallye in Angriff nehmen. Die beiden Werks-Skoda mit IRC-Tabellenleader Juho Hänninen und dem Tschechen Jan Kopecky, der von Skoda England eingesetzte Fabia S2000 von Guy Wilks und ein weiterer Fabia, der vom Barwa Rally Team eingesetzt und von Nasser Al-Attiyah pilotiert wird.

Zudem wird das aus der WRC bekannte Munchi’s Ford-Team einen Ford Fiesta S2000 einsetzen, der vom WRC-Piloten Federico Villagra gelenkt wird. Der 40-jährige Lokalmatador gibt zu: „Ich habe die Argentinien-Rallye zwar schon oft bestritten, aber ich bin mit dem Fiesta noch nie gefahren – auch wenn ich gehört habe, dass er ein gutes Auto ist.“

Auch drei Peugeot 207 S2000 sind am Start: Der Curitiba-Sieger Kris Meeke, der von Peugeot Portugal unterstützte Bruno Magalhaes und der Bolide der österreichischen Rallyeschmiede Stohl Racing, der erneut von Daniel Oliveira pilotiert wird. Der Brasilianer konnte zuletzt in Curitiba die Rallye auf Platz sieben beenden.

Franz Wittmann wird wie schon in Curitiba plangemäß nicht an den Start gehen, sein nächster IRC-Einsatz ist für Anfang Juni auf der Insel Sardinien vorgesehen.

Unterdessen haben die IRC-Promotoren eine weitere Rallye in den Kalender aufgenommen. Auf den spanischen Kanarien wird von 28. April bis 1. Mai eine Asphaltrallye absolviert, welche die im September geplante Asturien-Rallye ersetzt. Ob Wittmann die eingeschobene Rallye absolviert, ist zurzeit nicht bekannt.

Die Argentinien-Rallye wird am Freitagabend um 17 Uhr Ortszeit mit der Superspecial in Carlos Paz eröffnet. Die erste echte Wertungsprüfung wird am Samstagmorgen um 8.15 Uhr Ortszeit in Angriff genommen. Insgesamt werden 1029,45 Kilometer absolviert, davon 240,02 SP-Kilometer, aufgeteilt auf 15 Sonderprüfungen.

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