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"Das Zeug zum Sieg haben beide"

Neubauer möchte in der 2WD-Wertung seiner Favoritenrolle gerecht werden, Klammer nach Sieg bei der Bosch-Rallye voll motiviert.

Die Österreichische Rallye Staatsmeisterschaft – und damit auch der Kampf um den Sieg im 2WD Rallye Pokal der OSK – geht bei der Castrol Judenburg Pölstal Rallye am 04. und 05. Juni 2010 in die dritte Runde.

Ein gewichtiges Wort will und wird dabei erneut das Suzuki Junior Team Austria mitzureden haben, das mit den beiden Suzuki Swift S1600 und den Piloten Hermann Neubauer und Mario Klammer die 2WD-Wertung schon jetzt klar anführt. Auf die beiden Youngsters aus Salzburg bzw. aus der Steiermark warten bei der Rallye rund um Judenburg herausfordernde Sonderprüfungen und starke Mitbewerber.

Teamchef Max Zellhofer, nach wie vor über den doppelten Triumph „seiner“ Jungs bei der Bosch Rallye erfreut, ist wenige Tage vor dem Start der Rallye ziemlich entspannt: „Die Castrol Rallye kommt dem Suzuki Swift S1600 entgegen, dort herrschen relativ ideale Bedingungen für das Fahrzeug. Darüber hinaus kennen unsere beiden Piloten die Rallye recht gut, somit passt eigentlich alles."

"Wir können relativ locker an die Sacher herangehen, nachdem wir bis jetzt ja maximale Ergebnisse erzielt haben, unsere Konkurrenten müssen aufholen. Wir wollen uns jetzt aber nicht ausruhen, sondern weiterhin kräftig Punkte sammeln, denn wenn es irgendwie möglich ist, dann hätte ich die Meisterschaft gerne schon vor dem letzten Rennen entschieden!“

Auf die Frage, welchen Piloten er in Judenburg vorne sieht, gibt Zellhofer eine diplomatische Antwort: „Das Zeug zum Sieg haben beide, es kommt einfach darauf an, wer das bessere Wochenende erwischt!“

Auf das „bessere Wochenende“ hofft Hermann Neubauer, der beim letzten Lauf im Wechselland ein wenig vom Pech verfolgt war: Lichtmaschine, Kupplung und einige unnötige Eigenfehler brachten ihn um den Sieg, das soll in Judenburg anders werden:

„Mein Co-Pilot André Kachel und ich werden sicher angreifen, aber auf keinen Fall über das Limit fahren. Wichtig ist, möglichst viele Punkte zu holen. Allerdings möchte und muss ich mich ganz einfach noch steigern, was meinen persönlichen Speed anbelangt. Ich bin nach wie vor nicht ganz dort, wo ich im letzten Jahr schon einmal war – daran war sicher mein Unfall bei der letztjährigen Castrol Rallye schuld.“

Dass ihn der Umstand, im letzten Jahr ebendort schwer verunfallt zu sein, belasten könnte, glaubt der Salzburger nicht: „Nein, ich bin mir sicher, dass das keine Rolle mehr spielen wird, das habe ich abgehakt!“

Zweiter Mann im Bunde der Suzuki Junioren ist Mario Klammer, der wie schon bei der Wechselland Rallye mit Co-Pilotin Claudia Dorfbauer unterwegs sein wird. Der Steirer kommt nach seinem tollen Sieg in der 2WD-Wertung bei der Bosch Rallye motiviert nach Judenburg:

„Natürlich hoffe ich, dass es bei der Castrol Rallye für uns ähnlich gut läuft. Die Rallye kommt unserem Auto entgegen und ich bin dort immer gerne gefahren. Wenn es wieder so optimal läuft wie beim letzten Mal, dann kann ich ganz sicher unter die ersten Drei fahren, das ist auch mein Ziel. Was sich darüber hinaus ergibt, werden wir ja sehen!“

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