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Bis zur sprichwörtlich letzten Minute hat das Team Sulzinger am Aufbau des Fiesta ST gearbeitet, nun freut man sich auf die Castrol-Rallye.

Das niederbayerische Rallye-Team um den jungen Raffael Sulzinger und Co-Pilot Peter Spannbauer geht am Wochenende bei der „Castrol-Rallye“ - dem nächsten Lauf zur „Österreichischen-Rallye-Staatsmeisterschaft“ – wieder an den Start.

Diesmal starten die beiden wieder auf einem eigenen Fahrzeug. Nachdem ja bei der „Lavanttal-Rallye“ der eigene Rallye-Fiesta-ST nachhaltig verformt wurde und die nachfolgende „Bosch-Rallye“ auf einem Leihwagen des österreichischen Fachmagazins „rally&more“ bestritten und der erste Klassen- und Divisionssieg in der „Rallye-Staatsmeisterschaft“ eingefahren wurde, hat Raffael Sulzinger mit seinem Service-Team in wochenlanger Schraubarbeit einen völlig neuen Fiesta-ST aufgebaut.

Hierzu musste jedoch erst eine neue Karosserie beschafft werden, was das Team vor einige Probleme stellte. Denn die Substanz hierzu sollte unfallfrei und in einem guten Gesamtzustand sein – und – der Preis für ein solches Objekt sollte ja auch noch irgendwo in die Haushaltskasse passen.

Nach nächtelangen Recherchen im Internet wurde man dann im Norden Deutschlands zwar fündig, doch die Preisverhandlungen und die Beschaffung eines Deutschen-Kfz-Briefes ließen ein baldiges Arbeiten vorerst in Stocken geraten.

Nachdem diese Probleme dann endlich bereinigt waren, konnte mit den Umbauarbeiten begonnen werden. Nach und nach stellte sich hierbei jedoch heraus, dass mehrere Komponenten aus dem verunfallten Fahrzeug für den neu aufzubauenden Fiesta jedoch nicht mehr zu verwenden waren.

Und so mussten etliche Teile für den Rallyeeinsatz neu bestellt und angeschafft werden. Da ja heutzutage fast nirgendwo mehr Teile auf Lager der diversen Herstellern lagern, verzögerte sich die Fertigstellung fast wieder bis zur letzten Minute. Seit letztem Wochenende jedoch läuft das neue Gerät und auch die Probleme mit der mangelnden Motorleistung konnte zwischenzeitlich behoben werden.

Raffael und Peter wollen weiterhin in der Staatsmeisterschaft um Punkte kämpfen und sind zuversichtlich mit diesem neuen Fiesta wieder nahtlos an ihre bisherigen Erfolge anknüpfen zu können.

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