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„Priorität hat die Qualität der Überprüfung!“

Die Fans wundern sich, warum es noch immer kein Ergebnis zum Harrach-Protest gibt – die OSK zeigt Verständnis, verweist jedoch auf den Umfang des Protests…

Michael Noir Trawniczek
Foto: Marcus Kaspar/excessive.at

Immer noch warten die österreichischen Rallyefans auf das Ergebnis der Untersuchung – gleich im Anschluss an das Grande Finale der Rallye-ÖM im Waldviertel (vor rund einem Monat am 30.10.2010) hat das VW Motorsport Team rund um Andreas Waldherr einen 24 Punkte umfassenden Protest gegen das Team von Beppo Harrach eingelegt, der an sich den Titel des Vizestaatsmeisters errungen hat. Wird der Mitsubishi Lancer Evo IX des Wieners jedoch als illegal befunden, geht der Vizestaatsmeistertitel an Andreas Waldherr…

Die Fans fragen sich: Warum dauert die Untersuchung so lange? Die Antwort liegt wohl auch im großen Umfang des Protests begraben, bekanntlich hat die Oberste Nationale Sportkommission (OSK) bestimmte Teile des Boliden bei der Technischen Universität (TU) zur Untersuchung eingereicht.

Die OSK erklärte auf Anfrage von motorline.cc, dass die Dauer der Untersuchung daher „nicht ungewöhnlich“ sei.

Weiters heißt es: „Wenn ein ‚technischer’ Protest eingereicht ist, bedarf die entsprechende Überprüfung und Dokumentation der im Protest angesprochenen Punkte ausreichend Zeit - unter anderem abhängig von der Anzahl und Art der im Protest beeinspruchten Teile. Priorität hat in jedem Fall die Qualität der Überprüfung!“

Für die Ungeduld der Fans bringt man bei der OSK Verständnis auf, zugleich jedoch verweist man auf die „große Verantwortung der Offiziellen der OSK bei der Überprüfung von technischen Punkten gegenüber den involvierten Teams und in Folge besonders gegenüber dem Sport“.

Insidern zufolge soll das Ergebnis der Untersuchung in der nächsten Woche bekannt gegeben werden.

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