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Rallye-ÖM: Waldviertel

Taktik im Waldviertel

Mit der ersten Saison im neuen Abarth 500 R3T ist das Waldviertler Rallye-Team Scuderia Abarth Austria bislang recht zufrieden.

Der Abarth, der ganz schön fauchen kann, wurde bekanntlich bei der Lavanttal-Rallye erstmals weltweit eingesetzt und hat sich im Feld der wesentlich stärkeren 2WD-Boliden behaupten können.

Vier Klassensiege in der Klasse A7 bei fünf Zielankünften sprechen für das Auto und die Besatzung. Obwohl die Division II, der 2WD-Rallye Pokal, bereits entschieden ist wird es im Waldviertel noch sehr heiß zugehen. Rein theoretisch gibt es für Böhm/Tomasini noch die Chance auf den Vizemeistertitel, allerdings nur dann, wenn Böhm die 2WD-Wertung gewinnt und Hannes Danzinger ausfällt. Realistischer scheint dagegen noch der dritte Platz in der Division II zu sein.

Nach Abzug der Streichresultate liegt die Scuderia Abarth drei Punkte vor Willi Rabl und muss schlechtestenfalls einen Platz hinter Rabl ins Ziel kommen. Bekanntlich ist eine Zielankunft im Waldviertel aber nicht so einfach, wie man im Jahr 2008 gesehen hat.

Michael Böhm: “Wir werden versuchen, am Freitag auf Asphalt etwas zu forcieren, um uns für den Samstag auf Schotter eine gute Ausgangbasis zu schaffen. Auf Schotter fehlt mir heuer die Erfahrung, da wir bei der Schneeberglandrallye leider früh ausgefallen sind, aber ich denke, dass wir auf losem Untergrund gegen den Clio bessere Karten haben. Einfach wird es sicher nicht, aber ich vertraue auf unseren gut vorbereiteten Abarth und hoffe, dass ich den Mechanikern weniger Arbeit bereite als in Admont. Trockenes Wetter wäre mir lieber, aber wir nehmen einfach was kommt und rechnen zum Schluss zusammen.“

Teamchef Christian Böhm: „Ich hoffe auf einen positiven Saisonabschluss mit Platz drei in der 2WD-Wertung, das wäre schon eine kleine Sensation. Obwohl die schnellen SP´s im Waldviertel für unseren Abarth nicht gerade optimal sind, werden wir versuchen vor Rabl zu bleiben, und das bis ins Ziel.“

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