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"Wir haben noch keine Antwort gefunden..."

Lange Gesichter im Team von Petter Solberg, nach der Niederlage in Schweden mit zehn Minuten Rückstand ist man immer noch auf der Suche nach der Ursache...

Nach den Testfahrten mit seinem neuen Citroën C4 WRC war Petter Solberg voller Euphorie. Doch beim WRC-Saisonauftakt in Schweden verflog diese Euphorie. Schon in der ersten Zuschauerprüfung kostete ihn ein Dreher viel Zeit. Und die ließ sich kaum noch aufholen, da Solberg und sein Team einfach nicht das richtige Setup gefunden haben. Am Ende kam der Norweger mit mehr als zehn Minuten Rückstand auf Sieger Mikko Hirvonen als Neunter ins Ziel.

Danach begann beim PSWRT die Fehlersuche. Doch fündig wurde man noch nicht. "Wir haben immer noch keine Antwort gefunden. Alles was ich weiß ist, dass das Feeling, das wir bei den Tests hatten nicht das Feeling war, das wir bei der Rallye hatten", sagt Solberg gegenüber 'wrc.com'. Vor dem Auftakt hatte er an zwei kleineren Rallyes teiilgenommen und zwei Tage lang auf unterschiedlichen Pisten getestet.

"Bei der Rallye selbst herrschten die gleichen Bedingungen, aber als es dann los ging, konnte ich den Speed einfach nicht fahren", klagt der Weltmeister von 2003. "Ich habe in der Zuschauerprüfung sieben Sekunden verloren! Ich hatte einfach nicht das richtige Feeling, ich konnte nicht spät bremsen und früh aufs Gas gehen. Damit konnte ich nicht aus den Kurven herausbeschleunigen."

Die Differentiale von Solbergs C4 werden derzeit bei Citroën untersucht. Doch der Norweger will voreilig niemandem die Schuld an dem Rückschlag geben. Denn er schließt nicht aus, dass er selbst ein Grund dafür ist: "Wer weiß? Vielleicht war es zuviel Arbeit und Stress, die Sponsoren zu finden und Team und Auto startklar zu machen. Vielleicht waren wir einfach nicht gut genug vorbereitet. Nach der Rallye bin ich drei Tage lang im Bett gelegen, weil ich total platt war."

Jetzt sei er aber wieder fit, betont Solberg. Am kommenden Wochenende testet er in Mexiko, wo Anfang März der zweite Saisonlauf ansteht. Dort wird er denselben C4 fahren wie in Schweden. Doch er ist sicher, dass er beim Test eine Antwort auf seine offenen Fragen bekommt.

Und Solberg wäre nicht Solberg, wenn er nicht auch das Positive sehen würde: "Ein kleiner Bonus ist, dass wir wegen unseres Schweden-Ergebnisses für Mexiko eine sehr gute Startposition haben. Bei dieser Rallye war ich immer schnell und ich habe sie auch schon gewonnen. Und wenn man bedenkt, wie wir im vergangenen Jahr in Großbritannien unterwegs waren, dann sollten wir jetzt mit einem besseren Auto in Mexiko noch besser sein."

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