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Regelverstoß kostet den verdienten Sieg

Riesenpech für Beppo Harrach, wegen eines Reifenwechsels an falscher Stelle gibt's eine Strafminute und nur Platz drei statt des verdienten Sieges.

Sechs Prüfungen – ein Sieger, die One-Man-Show des Beppo Harrach, so der Pressetext des Veranstalters am Freitag Abend. Am Samstag verlor das schnellste Team der Rallye den Sieg abseits aller Sonderprüfungen. Trotz einer Minute Strafzeit reichte es am Schluss zu Platz 3 in der Gesamtwertung und somit auch für wichtige Meisterschaftspunkte.

Es hätte der erste Sieg für das junge DiTech Racing Team werden können. Nach der Glanzvorstellung am Freitag nahm das DiTech Racing Team Beppo Harrach / Andreas Schindlbacher am Samstag etwas Tempo raus, sicherte sich noch eine Sonderprüfungsbestzeit und tat alles in ihrer Macht stehende, um den auf der Strecke erkämpften Vorsprung ins Ziel zu bringen. Die Performance passte, der Mitsubishi EVO IX zeigte sich perfekt auf die Strapazen vorbereitet und Beppo Harrach gelang das Kunststück, das Auto stets auf der richtigen Linie zu halten.

Da ist es dann schon etwas traurig, wenn es zum Schluss nur zum „Sieger der Herzen“ reicht. Den Auslöser dafür gab ein minimaler Fehler im Schrieb, der dazu führte, dass Beppo Harrach / Andreas Schindlbacher auf einer Verbindungsetappe zwei Kilometer zu früh einen Reifen wechselten.

Es gab keine Notwendigkeit den Reifenwechsel vorzuziehen und es ergab sich daraus auch sonst kein Vorteil für das zu diesem Zeitpunkt führende Team. Da es sich jedoch ganz offiziell um einen Regelverstoß gehandelt hat (auch wenn dieser unabsichtlich passiert ist) galt es für die Sportkommissäre zu handeln.

Der Rahmen hätte von einer Verwarnung über eine Geldstrafe bis hin zu einem Ausschluss gereicht. Die Rennleitung beschloss eine Zeitstrafe mit einer Minute und entschied damit die Rallye zu Ungunsten des Teams.

Trotz der fehlenden Minute reichte es am Schluss für einen weiteren Strockerlplatz und damit auch für wichtige Meisterschaftspunkte.

Beppo Harrach: „Der Sieg bei der ersten Schneebergland Rallye wurde uns am grünen Tisch genommen. Wir waren die schnellsten auf der Strecke, hatten die volle Unterstützung der Fans und ein an sich unbedeutender Fehler, den wir gemacht haben, hat uns auf Platz 3 zurückversetzt. Die Rallye war schnell, teilweise extrem hart für das Material und in jedem Fall eine Bereicherung für die Meisterschaft. Für uns heißt es, bei der Admont Rallye erneut aufzuzeigen. Bis dahin wird sich meinerseits hoffentlich auch der bittere Beigeschmack der Schneeberglandrallye ein wenig verflüchtigt haben.“

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