RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Erster Rallye-Erfolg für Damian Izdebski

Bemerkenswerter Erfolg: Zusammen mit Marion Voll belegte er bei der Schneebergland-Rallye den zweiten Rang in der Klasse N2.

Eine Spazierfahrt war die Schneebergland-Rallye Izdebski/Voll sicher nicht. Dass man sich am Ende über einen hochverdienten zweiten Platz in der Klasse N2 und einen 24. Gesamtrang freuen konnte, ist nur auf die große Leidenschaft und den starken Willen zurückzuführen, mit denen das junge Team zu Werke geht.

Wenige Sonderprüfungen vor Schluss sah es fast danach aus, als wäre der erst zweite Rallyeeinsatz Izdebskis bereits vorzeitig zu Ende. Der Suzuki Swift Sport war zu diesem Zeitpunkt von der höchst anspruchsvollen Streckenführung bereits mehr als gezeichnet.

Die Blessuren an der Karosserie waren noch das geringste Problem. Überdies waren die Lenkstangen verbogen und die Ölwanne wies ein Loch auf. Was andere das Handtuch werfen lässt, sorgte beim Team jedoch für das Mobilisieren letzter Reserven: Die Mechaniker brachten den Swift innerhalb kürzester Zeit wieder in einen fahrbereiten Zustand.

Izdebski/Voll waren also weiter im Bewerb, retteten das Auto über die Ziellinie – und erfuhren dort, dass sie sogar noch einen weiteren Platz in der Klasse gut gemacht hatten und damit die Rallye am zweiten Rang im Klassement N2 beenden konnten.
Damian Izdebski: „Schon die Streckenbesichtigung am Donnerstag ließ gemischte Gefühle aufkommen. Zwei Sonderprüfungen schienen für den kleinen Suzuki Swift fast unpassierbar. Doch die ersten Rennkilometer am Freitag stellten das Selbstvertrauen wieder her – bis der Untergrund auf Schotter wechselte und ein erster Fahrfehler das Rennen bereits nach wenigen Minuten zu beenden drohte. In ähnlicher Tonart ging es dann weiter: Nach zweimaligem Kontakt mit einer Felswand bzw. einer Böschung drosselte ich das Tempo und brachte den Suzuki sicher ins Ziel des ersten Rallyetags. Am Samstag standen dann die anspruchsvollsten Sonderprüfungen der Schneebergland-Rallye am Programm. Besonders die SP Haraseben mit ihrem tief zerfurchten, steinigen Untergrund stellte uns und vor allem das Fahrzeug auf eine harte Probe. Überraschenderweise konnten wir hier die zweitbeste Zeit in unserer Klasse einfahren. Doch danach zeigte der Swift so deutliche Verschleißerscheinungen, dass wir fast zur Aufgabe gezwungen waren. Ich bin meinem Mechanikerteam sehr dankbar, dass sie das Auto dann doch noch in einen fahrbereiten Zustand bringen konnten. Das ermöglichte es mir, meine erst zweite Rallye nicht nur zur Ende zu fahren, sondern sie sogar mit einem zweiten Klassenrang abzuschließen. Somit wurde mir der erste Pokal meiner Motorsport-Hobby-Karriere überreicht.“

News aus anderen Motorline-Channels:

Rallye-ÖM: Schneebergland-Rallye

- special features -

Weitere Artikel:

ORM, ET König Rallye: Nach Tag 1 (SP5)

Hermann Neubauer ließ heute nichts anbrennen

Der Salzburger Ex-Staatsmeister liegt nach dem ersten Tag der ET KÖNIG Rallye powered by Peter Hopf Erdbau im Raum Judenburg in Führung / Morgen warten jedoch noch zehn harte Prüfungen auf ihn und seine Verfolger

ARC, ET König Rallye: Bericht Friedl

„Big moments“ aber auch heikle Situationen

Eugen Friedl und Helmut Aigner vom MCL 68 konnten sowohl mit einigen kniffligen Situationen als auch mit emotionalen Highlights ein gutes Ergebnis einfahren.

ET König Judenburg Rallye: Bericht ARC

Gaubinger gewinnt - Lindner baut Vorsprung aus!

Patrik und Verena Gaubinger feiern bei der ET König Judenburg Rallye im Audi Quattro den ARC-Sieg. In der Clubmeisterschaft konnte Hans Georg Lindner im historischen Escort seinen Vorsprung ausbauen - auf Platz zwei lauert nun der junge Subaru-Pilot Jan Dolzer. In der ARCP triumphiert Christoph Zellhofer, Raimund Baumschlager siegt beim Comeback in der ART.

TEC7 ORM Rallye Backstage - Podcast #4

Gespräch mit Manfred Stohl: Von heiter bis düster

Eine Stunde mit Manfred Stohl - Österreichs WM-Vierter 2006 und nunmehrige Betreiber der Stohl Group ist eines ganz sicher: Geradlinig - und oft auch recht heiter. Seine Prognosen für die Zukunft der Rallye-Weltmeisterschaft sind hingegen düster, seine Aussagen zu Österreichs aktuellen Rallye-Hoffnungen markig.