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Der ultimative Rekord?

Für Raimund Baumschlager gibt es im Waldviertel nur ein Ziel, er will auch den letzten ÖM-Lauf der Saison gewinnen und 2010 ungeschlagen bleiben.

Bei der Rallye Waldviertel am 29. und 30. Oktober im Raum Horn-Krems könnte Raimund Baumschlager in eine neue Dimension des Rallyesports vorstoßen.

Gewinnt der Serien-Staatsmeister auch den letzten Lauf zur österreichischen Rallye-Meisterschaft 2010 – die bisherigen sechs Läufe beendete er immer als Sieger , so stößt er in eine Dimension vor, die vor ihm noch kein Rallyepilot in Österreich und wohl auch weltweit bei nationalen Meisterschaften erreicht hat. Ein „Jahrhundertrekord“.

„Den will ich unbedingt haben“, sagte der Remus-Pilot, der aber mit seinen Gedanken noch nicht im Waldviertel angekommen ist. Am Wochenende sind Baumschlager und sein BRR-Team beim Weltmeisterschaftslauf in Spanien im Einsatz, Hermann Gaßner jun. startet mit dem BRR Mitsubishi Evo IX in der P-WRC.

„Für mich beginnt der Showdown mit der Anreise ins Waldviertel zur Besichtigung am nächsten Mittwoch. Doch eines ist schon klar, taktiert wird beim Finale nicht, wir müssen vom ersten Meter an Vollgas geben, denn mein oberstes Ziel und auch meines Beifahrers Thomas Zeltner ist, als erste in Österreich alle Meisterschaftsläufe in einer Saison zu gewinnen“, legt Baumschlager seinen Fahrplan auf den Tisch.

Dabei war der „ultimative Rekord“ zu Beginn der Saison 2010 wegen der starken Konkurrenz nicht einmal angedacht. „Mein oberstes Ziel war, den Titel zu verteidigen. Nachdem ich aber überraschend die ersten drei Läufe gewonnen habe, setzte ich mir ein neues Ziel“, sagte Baumschlager.

Bei der Rallye Waldviertel 2010 soll „alles anders“ sein. Baumschlager: „Der Veranstalter ist sehr bemüht uns Fahrern immer etwas neues zu bieten. Es sollen heuer einige Prüfungen neu sein, aber wahrscheinlich sind wir diese Prüfungen oder Teile davon, schon irgendwann einmal gefahren", sagte Baumschlager, der im Waldviertel 1991 - damals noch die Semperit Rallye - mit dem Rallye Golf und Ruben Zeltner als Copilot zum ersten Mal gewonnen hatte.

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