RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
Rallye-ÖM: Waldviertel

Mario Saibel will den Vize-Titel

Der MCC-Teamchef möchte bei der Waldviertel-Rallye noch den 2. Endrang in der österreichischen Rallye-Staatsmeisterschaft holen.

Leicht wird diese Aufgabe bei der anspruchsvollen Rallye, die zur Hälfte auf Asphalt und zur anderen Hälfte auf Schotter gefahren wird, aber nicht: Mit Beppo Harrach und Andreas Waldherr warten zwei hoch motivierte Gegner, die noch dazu in der Punktetabelle nach Abzug des Streichresultats ganz klar im Vorteil sind.

Direkt von der Besichtigung im Waldviertel lässt Mario Saibel wissen: „Die Chancen für uns sind leider extrem gering, aus eigener Kraft noch den Titel holen zu können. Wir liegen in der Punktewertung zurück und müssen daher abwarten, was unsere direkten Gegner machen.“

Gemeinsam mit seiner Co-Pilotin Ursula Mayrhofer will der MCC-Teamchef dennoch auf Angriff fahren: „Klar, wir werden von Beginn an Vollgas geben. Es geht mir vor allem darum, zu zeigen, dass ich mittlerweile auch auf Schotter sehr schnell Autofahren kann!“

Das Rezept „fröhlich drauf los zu fahren“ soll also vielleicht in letzter Minute doch noch den Erfolg bringen, denn immerhin müssen die anderen beiden Anwärter auf den Vize-Titel im Kampf untereinander Vollgas geben – und da kann auf den Prüfungen im Waldviertel viel passieren, wie der Pilot des MCC-Mitsubishi Evo X, Mario Saibel, nach seiner ersten Besichtigungsrunde zu berichten weiß:

„Die Prüfungen sind schön, auch wenn’s natürlich kein Langauer Forst ist. Aber unter den gegebenen Möglichkeiten ist die Rallye wirklich toll und anspruchsvoll. Vor allem muss man die Bemühungen des Veranstalters hervorheben, der die Strecken gegenüber dem Vorjahr verändert hat. Das ist wirklich lobenswert und das möchte ich extra honoriert wissen!“

Für den zweiten Pilot im Bunde, Jörg Rigger, ist die Waldviertel Rallye der Abschluss seiner ersten vollen Saison in der österreichischen Rallye-Staatsmeisterschaft:

„Also, nachdem ich mir die Prüfungen angeschaut habe, muss ich sagen, das ist wirklich ein würdiger Abschluss! Mein großes Ziel wäre, noch einmal Punkte einzufahren. Aber bei der Beteiligung in der N4 könnte das echt schwierig werden, es ist ja ein Wahnsinn wie viele Starter hier im Waldviertel am Werk sind. Aber schauen wir mal… - Ich bin froh, dass ich den Jürgen Heigl, meinen Stamm-Co-Piloten, wieder zurück habe. Wir sind ja schon bestens eingespielt und mit ihm im Cockpit kann es durchaus sein, dass uns eine tolle Fahrt gelingt!"

News aus anderen Motorline-Channels:

Rallye-ÖM: Waldviertel

- special features -

Weitere Artikel:

Austrian Rallye Legends 2026

ARL sind bereit für die zwölfte Ausgabe

Zum zwölften Mal werden bei den Austrian Rallye Legends powered by ARBÖ (24. bis 26. September) die „goldenen Rallye Jahre“ wiederbelebt. Drei Tage lang wird bei freundlich-familiärer Atmosphäre die Freude am Historischen Rallyesport zelebriert.

WRC-Thriller bei der Rallye Italien auf Sardinien: Elfyn Evans rettet einen minimalen Vorsprung ins Ziel und krönt sich zum Rallye-Weltmeister 2026. Raith/Maier auf Platz 16. Granados WRC Masters Cup-Sieger 2026.

WRC, Sardinien: Bericht Raith Tag 3

Tolle Leistung auf brutalem Terrain

Kevin Raith und Copilotin Claudia Maier liegen nach dem dritten Tag der WM-Rallye in Sardinien auf einem fantastischen Top-ten-Platz in der WRC2-Wertung / Morgen letzter Tag der WM-Saison 2026

WRC, Sardinien: Bericht Raith Tag 2

Hoher Spaßfaktor im Ford-Fiesta-Cockpit

Kevin Raith und Copilotin Claudia Maier haben den zweiten Tag der WM-Rallye in Sardinien als 24. unter 51 Teams erfolgreich absolviert / Die Schotter-Prüfungen verlangen Mensch und Material alles ab

ARC, Grasl Rallye Horn: Bericht Friedl

Schreckmoment – Improvisieren gefragt

Eugen Friedl und Helmut Aigner vom MCL 68 konnten mit dem AUTOFUN - Ford Fiesta Proto mit viel Improvisation wichtige Punkte in der ARC Challenge einfahren.

WRC, Sardinien: Vorschau Raith

Ein Herzenswunsch wird Wirklichkeit

Der Steirer Kevin Raith steht am kommenden Wochenende in Sardinien zum zweiten Mal in seiner Karriere am Start einer WM-Rallye / Im Cockpit seines Ford Fiesta Rally2 sitzt Claudia Maier als Copilotin