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Rallye: Bettega-Memorial

Ogier schlägt Solberg im Finale

Sébastien Ogier gewann die Sprintrallye im Rahmen des Bettega-Memorials in Bologna. Finalist Petter Solberg belegte den zweiten Platz.

Im Rahmen der Bologna-Motorshow wurde auch ein Rallye-Sprint gefahren. Im Finale der Memorial-Bettega-Rallye konnte Sébastien Ogier mit seinem Citroën C4 WRC den Norweger Petter Solberg niederringen.

Im Halbfinale hatte sich der Franzose gegen Ford-Pilot Mikko Hirvonen durchgesetzt. Der Vizeweltmeister von 2009 schlug Luca Pedersoli (Ford) und wurde Dritter.

Die Veranstaltung erinnert an Lancia-Werksfahrer Attilio Bettega, der bei der Korsika-Rallye im Jahr 1985 tödlich verunglückt war.

Es wird auf einer temporären Strecke mit gemischtem Untergrund im BolognaFiere-Messezentrum veranstaltet und ist immer am Finalwochenende der Motorshow in Bologna terminiert. Die Wetterbedingungen waren kalt, aber trocken.

Es war das Ende eines aufregenden Jahres für Ogier, in dem er die WM-Rallyes in Portugal und Japan gewonnen hat.

"Wir hatten einen guten Kampf mit den anderen Fahrern, speziell mit Petter im Finale", sagt der 26-Jährige. "Unser Team war voll motiviert und niemand wollte verlieren. Also musste ich für das Team gewinnen. Es war eine tolle Veranstaltung mit viel Publikum und hat für eine gute Show gesorgt. Die Prüfung ist für eine Superstage interessant."

Knapp geschlagen wurde Solberg. Den Sprint am Samstagabend hatte er noch für sich entschieden. Bis zum Finale war "Mr. Hollywood" auch ungeschlagen.

"Dieses Wochenende hat sehr viel Spaß gemacht. Ich muss aber zugeben, dass ich im Finale mit den Frühstarts und einem überhitzten Motor etwas zu forsch war. Schade, dass ich Ogier nicht geschlagen habe. Aber wir haben den Zuschauern eine Show geboten, die sie nicht so schnell vergessen werden", erklärte Petter Solberg.

Solbergs älterer Bruder Henning und Citroën-Testfahrer Philippe Bugalski nahmen ebenfalls teil.

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