RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Chris Atkinson ist Proton-Werksfahrer

Chris Atkinson hat endlich einen Job gefunden – er wird in der Asia-Pazifik Meisterschaft einen Werks-Proton Satria Neo S2000 pilotieren.

Knapp eineinhalb Jahre nach dem WRC-Ausstieg seines früheren Arbeitgebers Subaru hat Chris Atkinson einen neuen festen Job gefunden. Der Australier wird in diesem Jahr für Proton in einem Satria Neo S2000 in der Asia-Pazifik-Meisterschaft fahren. Betreut wird der Proton-Auftritt von der britischen Rallyeschmiede MEM, Atkinsons Teamkollege ist Alister McRae.

Die Saison in dieser Meisterschaft startet am 24. April mit dem Proton-Heimlauf in Malaysia. Das Team schätzt an Atkinson seine Mischung aus Jugend und Erfahrung. Schließlich hat der heute 30-Jährige schon 67 Läufe in der WRC bestritten, fuhr dabei 40 Bestzeiten und sammelte bei 32 Rallyes Punkte. In der Asia-Pazifik-Meisterschaft startete Atkinson schon 2005, damals holte er drei Siege.

"Es ist eine fantastische Gelegenheit, dass ich die nächste Generation von Rallyeautos fahren kann", sagt Atkinson. "Ich freue mich schon riesig auf die kommende Saison. Ich habe in Großbritannien kurz mit dem Satria Neo S2000 getestet und muss sagen, dass es ein sehr, sehr gutes Auto ist. Ich freue mich darauf, mit Proton und Alister zusammenzuarbeiten. Ich kann die erste Rallye kaum erwarten."

Teammanager Chris Mellors ergänzt: "Chris Atkinson bringt eine neue Dimension ins Team. Er hat in der Königsklasse gezeigt, was er kann und es ist großartig, dass er nun zu uns kommt. Wir sind jetzt ein richtig asiatisch-pazifisches Team: Ein malaysischer Hersteller mit einem gebürtigen Australier und einem Schotten, der in Australien lebt. Das wird ohne Zweifel eine aufregende Saison."

Die Asia-Pazifik-Meisterschaft umfasst insgesamt sieben Läufe in Malaysia, Japan, Neuseeland, Australien, Neuschottland, Indonesien und China.

Es war auch im Gespräch, dass Atkinson im neuen Monster-Team von Ken Block in der WRC Einsätze fährt. Doch hier ist bisher nichts Konkretes zustande gekommen.

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

Die 94. Rallye Monte Carlo wird in die Geschichte der Rallye-Weltmeisterschaft eingehen - das K4-Duo Johannes Keferböck und Ilka Minor konnte das große Abenteuer nicht nur bestehen, sondern auch einen überlegenen Sieg im WRC Masters Cup einfahren.

WRC Monte-Carlo: Nach SP3

Solberg führt bei Eis, Schnee und Nebel

Bei extrem tückischen Bedingungen auf der ersten Etappe der "Monte" behält Toyota-Neuzugang Oliver Solberg trotz "hundert Beinahe-Abflügen" kühlen Kopf. Keferböck/Minor auf Platz 19 der RC2 liegend bei den WRC Masters in Führung.

Regel-Revolution wirkt

WRC meldet Ansturm neuer Tuner

Die WRC steht 2027 vor einer Revolution - Die FIA bestätigt massives Interesse von Tunern am neuen Reglement und nennt eine überraschende Zahl

"Richtige Monte" steht bevor

Die Herausforderungen beim WRC-Auftakt

Winterliches Wetter droht die Rallye Monte-Carlo an diesem Wochenende als Auftakt der Rallye-WM 2026 noch schwieriger zu machen als ohnehin schon

Der "verrückte Traum"

Wie Solberg die WRC-Elite schockte

Oliver Solberg schreibt WRC-Geschichte: Als jüngster "Monte"-Sieger aller Zeiten triumphiert der Toyota-Pilot bei extremen Bedingungen gegen die Weltelite

Zu wenig Grip, zu viel Ärger

Hankook plant neuen Winterreifen für die WRC

Sebastien Ogier fand deutliche Worte, Hankook zeigt Verständnis: Nach der Rallye Monte-Carlo arbeitet der Hersteller an einem neuen WRC-Winterreifen