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Rallye-ÖM: Jänner-Rallye

Auf dem Weg zum Top 15-Platz abgeworfen

Es sollte nicht sein: Wie für viele andere Teilnehmer, auch Topstars, war die Jänner-Rallye auch für Youngster Hermann Neubauer vorzeitig vorbei.

Foto: Daniel Fessl

Es sollte nicht sein: Wie für viele andere Teilnehmer – unter anderem Stars wie Stig Blomqvist, Andi Waldherr, Vaclav Pech oder Pavel Valousek – war die internationale Jännerrallye auch für Youngster Hermann Neubauer vorzeitig vorbei.

Drei Sonderprüfungen vor Schluss kam das Aus auf SP 14, nachdem der Salzburger bei seiner Premiere im Mitsubishi Lancer Evo IX geglänzt hatte: „Da war im ersten Durchgang eine Schneewand, an die ich mich angelehnt habe. Und genau so wollte ich auch bei der zweiten Durchfahrt über die Prüfung 'Arena Haid' fahren – doch da war die Schneewand nicht mehr da…"

"Die hatte wohl ein anderer vor mir schon „verbraucht“. Ich bin dann gerade einen halben Meter neben die Fahrbahn im nur 20 Zentimeter tiefen Schnee mit völlig intaktem Auto stecken geblieben. Doch leider waren da weit und breit keine Zuschauer, die uns helfen hätten können.“

Bis zu seinem Ausfall hatte Hermann Neubauer eine beeindruckende Leistung geboten: Am Ende des ersten Tages lag er auf einem tollen 14. Gesamtrang, nur 3:30 Minuten hinter dem Gesamtführenden Tschechen Jaroslav Orsák und gar nur wenige Sekunden hinter dem deutschen Routinier und ehemaligen Jännerrallye-Sieger Hermann Gaßner.

Verständlich, dass sowohl der Pilot selbst, als auch sein Co-Pilot André Kachel mehr als zufrieden waren: „Der Hermann fährt einen sauberen Strich, wirklich beeindruckend, wie gut er mit den schwierigen Verhältnissen bei seiner Premiere im Division-1-Boliden zu Recht kommt“, lobte der erfahrene Deutsche Beifahrer seinen Chauffeur.

Und auch Teamchef Eddy Schlager, bei dem Neubauer für die Jännerrallye anheuerte, hatte viel Freude mit seinem Fahrer: „Ein wirklich sauberes Debüt für den Hermann. Ich freue mich riesig, wie er bei solch schwierigen Verhältnissen mitten in die Riege der arrivierten Spitzenpiloten hineinfährt!“

Und die Meinungen änderten sich auch nach dem vorzeitigen Ausfall nicht: „So etwas kann bei einer solchen Rallye einfach ganz schnell passieren, das ist Rallyesport. Der Hermann hat dennoch gezeigt, dass er zu den ganz schnellen österreichischen Nachwuchshoffnungen gehört“, so Schlager. Und auch Hermann Neubauer selbst blickt optimistisch in die Zukunft: „Es hat trotz des abrupten Endes enorm viel Spaß gemacht – und vor allem Lust auf mehr. Jetzt reden wir noch mit einigen Sponsoren und Ende Jänner sehen wir weiter!“

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