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Rallye-ÖM: ARBÖ-Rallye

Am ersten Tag gebremst, dann gab Wollinger kräftig Gas

Am Freitag sandte man die Daten ins Citroen-Werk, binnen zehn Minuten kam die Antwort: Benzinpumpe defekt! Das kostete Wollinger viel Zeit…

Fotos: JAGA Motorsport

Wir sind sehr zufrieden mit Daniel Wollinger – Jürgen Rausch, die Mission war das Auto heil ins Ziel zu bringen, da wir es nächste Woche bei der Leiben Rallye wieder brauchen.

Eine defekte Benzinpumpe verhindert ein Top 10 Ergebnis. Zuerst glaubten wir dass der Kabelbaum wieder defekt ist, dem war Gott sei Dank nicht so. Wir schickten am Freitag im Schlussservice noch die kompletten Fahrzeugdaten nach Frankreich ins Werk von Citroen Racing um den Fehler zu analysieren.

Nach 10 Minuten hatten wir die Antwort dass die Benzinpumpe einen Defekt hat und diese zu Tauschen ist. Unser Alexander Posch hat diese in einer Rekordzeit gewechselt und so konnte Wollinger-Rausch die Rallye fortsetzen. Vielen Dank an die Techniker von Citroen Racing.

Wollinger: "Ich bin mit gemischten Gefühlen in die Rallye gegangen, ich wusste nicht wie ich im Renntempo mit meinen neuen Beifahrer Jürgen Rausch zurechtkomme und der Schrecken von der Barum Rallye ist mir auch noch nicht aus dem Kopf gegangen. Aber nach der ersten Sonderprüfung hab ich schon wieder das Vertrauen in meinen Beifahrer und mich gefunden. Leider bremste uns am ersten Tag eine defekte Benzinpumpe und wir verloren ca. 3 Minuten in der 2WD Wertung."

"Am Samstag ging es dann richtig los und wir waren wieder voll dabei. Wir konnten den Abstand auf den zweit plazierten Hermann Neubauer zwar verringern aber zum Einholen war er nicht mehr. Ich bin richtig Happy das ich mit meinen neuen Beifahrer Jürgen Rausch so gut zurecht gekommen bin. Einen Dank an unser Team und alle die hinter mir stehen denn eigentlich wäre die Saison nach der Barum Rallye schon vorbei gewesen. Vielen Vielen Dank."

Rausch: "Es macht richtig Spass mit den jungen wilden zu fahren. Ich hatte auch schon einen Vergleich mit Patrik Winter bei der Althofen Rallye. Diese jungen Piloten kennen kein Pardon, das was im Schrieb steht fahren sie auch. Wir sind eine gute Rallye gefahren, leider haben wir am Freitag Zeit eingebüßt, aber damit muss man halt auch leben. Ziel war es das Fahrzeug als Ganzes ins Parc Ferme zu bringen und das haben wir gemacht. Ein Dritter Platz ist auch nicht schlecht. Wir freuen uns schon auf die Waldviertel Rallye da werden die Karten wieder neu gemischt. Vielen Dank auch ans Team das einen tollen Job gemacht hat."

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