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Rallye-ÖM: ARBÖ-Rallye

Schützenhilfe

Hermann Neubauer bekommt auf der Jagd nach dem 2WD-Titel Schützenhilfe, Teamchef Max Zellhofer greift ins Lenkrad des zweiten Suzuki Swift S1600.

Der siebente und damit vorletzte Lauf zur österreichischen Rallye Staatsmeisterschaft 2011 ist ein ganz besonderer: Die ARBÖ Steiermark Rallye gilt zum einen als echte Traditionsveranstaltung, zum anderen als landschaftlich wohl schönster Lauf der gesamten österreichischen Szene.

Mitten im goldenen Herbst rund um die „Haller Mauern“, vor der imposanten Kulisse des Nationalparks Gesäuse und des weltberühmten Stifts Admont zu fahren, das übt auf Fahrer wie Fans gleichermaßen eine besondere Faszination aus. Kein Wunder also, dass sich fast 80 Starter bei Veranstalter Kurt Gutternigg angemeldet haben.

Dementsprechend lange ist auch die Startliste in der 2WD-Wertung, die Konkurrenz für Suzuki Junior Team Austria Pilot Hermann Neubauer und seinen Co André Kachel ist groß. Für das Duo geht es in Admont um nicht weniger als um den entscheidenden Kampf in der 2WD-Meisterschaft, wo der härteste Konkurrent, Hannes Danzinger, derzeit die Nase vorne hat.

Und mit PWRC-Weltmeister Andreas Aigner steht noch dazu ein übermächtiger Gegner, ebenfalls in der 2WD-Klasse, am Start. Irritieren lässt sich Youngster Neubauer davon allerdings nicht:

„Ich denke an das alles gar nicht, ich rechne auch nichts. Was soll ich großartig rechnen? Erst muss einmal jeder ins Ziel kommen, mich eingeschlossen. Ich fahre dort hin, gebe Vollgas und am Samstagabend schauen wir weiter! Und die Rahmenbedingungen stimmen ja schon einmal: Das Wetter soll gut werden, das Auto ist super vorbereitet und wir sind motiviert!“

Unterstützung kommt von Teamchef Max Zellhofer, der sich auf den Einsatz in Admont ganz besonders freut, ist er doch nach langer Zeit wieder einmal mit seinem „alten“ Stamm-Co-Piloten Bernhard Ettel unterwegs:

„Ich habe zwei Ziele: Mit Bernhard wieder eine schöne Rallye fahren und natürlich so gut wie irgendwie möglich dem Hermann helfen, sprich, den Kollegen so viele Punkte wie möglich wegzunehmen. Es ist alles bestens vorbereitet, und wie ich gehört habe, kenne ich die meisten Sonderprüfungen noch von früher. Das kann nur ein Vorteil sein, ich freue mich schon auf die Rallye!“

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