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Rallye-ÖM: ARBÖ-Rallye

Was es braucht, sind die „Kleinen“

Der österreichische Philosoph Sir Karl Popper hat es auf den Punkt gebracht: „Small is beautiful“. Wo trifft diese Weisheit besser zu als im Rallyesport?

Foto: Daniel Fessl/www.motorline.cc

Hand auf’s Herz: Am Rallyesport fesseln die S2000, WRC, S1600, R3C und wie die Kürzel für die größten, PS-stärksten, schnellsten Auto eben so heißen.

Es ist aber eine unbestreitbare Tatsache, dass nur mit solchen Fahrzeugen keine vernünftige Rallye auf die Beine zu stellen ist.

Was es braucht, sind die „Kleinen“, die vergleichsweise preisgünstigen Alltags-Autos. Neben der Division III der Staatsmeisterschaft für Gruppe N-Autos bis 2000 ccm trifft dieses Label bei der ARBÖ-Rallye am 23./24. September 2011 natürlich in besonderem Maße auf den Suzuki Motorsport-Cup zu.

Die Teilnehmer stellen rund zwölf Prozent des gesamten Teilnehmerfeldes und scharren nach der fast viermonatigen „Sommerpause“ schon ungeduldig mit den Reifen.

Entsprechend dramatisch dürfte der Kampf um die Spitzenplätze in Österreichs langlebigstem Markenpokal auch diesseits und jenseits der Hallermauern – des Grenzgebirges zwischen dem oberösterreichischen Bezirk Kirchdorf an der Krems und dem steirischen Bezirk Liezen – ablaufen.

Die Favoriten des Suzuki-Motorsport-Cups 2011 kommen aus dem bayerischen Oberallgäu, aus dem Lungau in Salzburg und aus der Obersteiermark, genauer gesagt dem Bezirk Judenburg.

Alle drei, der 23jährige Manuel Kößler, der 25jährige René Rieder und der kurz vor seinem 27. Geburtstag stehende Klemens Haingartner werden sich beim vorletzten Lauf des Cups in die bestmögliche Ausgangsposition für das nur eine Woche später stattfindende Finale bringen wollen, da dort bereits das schlechteste Saison-Ergebnis gestrichen wird.

Diese Rechenspiele bleiben für die ARBÖ-Rallye aber noch in der Schublade – es darf ohne Rücksicht auf Verluste attackiert werden.

Dass die ARBÖ-Rallye seit jeher einen besonders guten Draht zu Fahrern „kleiner“ Rallyeautos hat, zeigt sich auch daran, dass die Fans auch 2011 wieder in den Genuss eines Trabant aus Ungarn im Starterfeld kommen werden.

Dieser wird natürlich mit den Teilnehmern des Suzuki Motorsport-Cups nicht mithalten können, aber der Zuneigung der Fans kann sich das Team sicher sein.

Apropos Fans: Die Live-Zeiten der ARBÖ-Rallye werden im Internet frei zugänglich sein, ohne Zwangs-Abo oder 45 Minuten Zeitverzögerung.

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