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Rallye-ÖM: BP Ultimate Rallye

„Wollen uns so teuer wie möglich ‚verkaufen’“

Eigentlich war geplant, dass Michael Böhm und Martin Tomasini eine Weiterentwicklung des Abarth einsetzen – doch daraus wurde vorerst nichts.

Foto: Scuderia Abarth Austria

125 Teams aus sieben Ländern, wie Russland, Italien, Slowenien, Deutschland, Tschechien, Polen und Österreich werden bei dieser Traditionsveranstaltung im Lavanttal dabei sein.


Spannung pur verspricht die Klasse der frontgetriebenen Autos. Der Popularität entsprechend hat die OSK in der 2WD-Wertung einen Staatsmeistertitel ausgeschrieben, der sicher heiß umkämpft wird.

Für das Scuderia Abarth Austria Team Michael Böhm und Martin Tomasini wird dieses Jahr eine echte Herausforderung. Leider wurde die beabsichtigte Weiterentwicklung des Abarth in Turin verschoben, so dass man weiter mit dem schmalsten und kleinsten Auto im Feld um Punkte kämpfen muss.

Die Mitbewerber wie Neubauer und Zellhofer auf Suzuki, Danzinger auf Ford, Benedict auf Renault und Wollinger auf einem neuen Citroen haben allesamt eine viel breitere Spur die weit höhere Kurvengeschwindigkeiten erlaubt. Noch dazu haben viele dieser Mitstreiter um 40 bis 50 PS mehr unter der Motorhaube. Dazu kommen noch einige andere Protagonisten, sowie die Dieselboliden, die weit mehr als 200 PS zur Verfügung haben.

Michael Böhm: „Wir haben auf die werkseitige Weiterentwicklung unseres Abarth gesetzt, aber leider wurde daraus nichts. Damit müssen wir mit unserem Abarth, der knapp 190 PS leistet, gegen eine übermächtige Konkurrenz antreten, was die Sache nicht einfacher macht."

"Trotzdem werden wir versuchen, uns so teuer wie möglich zu 'verkaufen' und spektakulären Motorsport bieten. Ein Platz unter den ersten Fünf der 2WD-Wertung wäre auf jeden Fall eine Sensation. Um unser Leistungsmanko etwas auszugleichen werde ich in dieser Saison etwas mehr „trainieren“ das heißt ich bestreite mit unserem Fiat Stilo JTD fünf Läufe zur Austrian Rallye Challenge als Vorauswagen um in Übung zu bleiben.“

„Schade, dass es mit einem Leistungs-Update seitens Abarth nichts geworden ist, denn wir hätten gegen unsere Mitbewerber das ein oder andere PS schon gut brauchen können. So bleibt uns die Aussenseiterrolle und die Sympathie der Zuschauer, die unseren Abarth 500 lieb gewonnen haben. Wir können nur mit viel Einsatz und Konstanz versuchen, eine gute Platzierung einzufahren und so wertvolle Punkte für die Meisterschaft sammeln. Auf jeden Fall heißt die Devise schnell fahren und ankommen.“ so Teamchef Christian Böhm.

Auch wenn die Teams der 2 WD-Klasse nicht um den Gesamtsieg mitkämpfen werden, so ist eines gewiss: Diese Klasse ist mit mehr als 50 Startern nicht nur eine Bereicherung für die BP Ultimate Rallye am 8. und 9. April im Lavanttal, sondern für die gesamte Meisterschaft.



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