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Rallye-ÖM: Bosch-Rallye

Dreher kostete rund 20 Sekunden

Patrick Winter verlässt Pinggau mit gemischten Gefühlen: Einerseits ein großer Fortschritt gegenüber dem Lavanttal, andererseits nach Dreher nur Platz vier.

Fotos: Daniel Fessl/www.motorline.cc

Der Vormittag des zweiten Tages bei der BOSCH Rallye in Pinggau zeigte sich noch freundlich, aber ab Mittag kam das Aprilwetter mit seiner gesamten Härte zurück.

Mit wolkenbruchartigen Regenfällen verabschiedete sich der April und machte die Reifenfrage zur großen Unbekannten. Nach einer glänzenden Vorführung mit dem Peugeot 207 S2000 fiel Patrick Winter aber auf den vierten Gesamtplatz zurück.

„Wir haben in der 9. Sonderprüfung versucht Waldherr zu attackieren. Beim Anbremsen auf eine Links 4 hat mich das Heck überholt und wir drehten uns. Der Motor starb ab und bis wir wieder in die Gänge kamen verloren wir 20 Sekunden“, hadert Patrick mit dem Schicksal.

Die weiteren Prüfungen fuhren Patrick und sein Kärntner Copilot mit dritten und vierten Zeiten. In der letzten SP gab es sogar noch eine zweite Zeit hinter Baumschlager.

Damit fixierten sie den vierten Gesamtrang hinter Harrach, Baumschlager und Waldherr und konnten in der Meisterschaftszwischenwertung auf den dritten Platz vorrücken. Es führt Harrach mit 60 Punkten vor Baumschlager mit 54 und Winter mit 37 Zählern.

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