RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
ORM: Lavanttal-Rallye

Dreikampf um den 2WD-Sieg?

Fünf Jahre liegen zwischen dem kommenden und dem letzten Auftritt von Achim Mörtl im Lavanttal, er kommt als Favorit nach Kärnten.

Foto: Manfred Wolf

Im Jahr 2007 war es die letzte Rallye, die der bis dahin dreifache Rallye-Staatsmeister vor seinem überraschenden Rücktritt bestreiten konnte. Dank seines Sensations-Comebacks kommt er nun auch wieder in den Genuss eines echten „Heimspiels“, für das er sich offenbar sogar mit der Favoritenrolle abgefunden hat.

„Nach dem Sieg bei der Rebenland Rallye muss ich wohl oder übel die Favoritenrolle übernehmen, da hat Michael Böhm schon recht. Allerdings mache ich mir dadurch auch bei meinem Heimspiel keinen Stress. Ich werde mir das zu Beginn anschauen und dementsprechend fahren. Unter Zugzwang sind meine Gegner. Peter Ebner vor heimischem Publikum und Michael Böhm als Titel-Mitfavorit müssen beide zeigen, dass sie in Wahrheit schneller sind, als die Rückstände von zwei Minuten bzw. einer Minute im Rebenland gezeigt haben. Und ich bin davon überzeugt, dass die beiden verdammt schnell Autofahren werden, also wird es für mich sicher nicht einfach!“

Dafür sorgen allerdings nicht nur die Gegner, sondern auch die Straßenverhältnisse auf den insgesamt 12 Sonderprüfungen rund um die Bezirkshauptstadt Wolfsberg. Denn dort schaut es teilweise nach wie vor äußerst wechselhaft aus, vor allem auf den berüchtigten Schotterabschnitten der „Theklagraben“ Sonderprüfung. Dort könnte bereits am Freitag eine Vorentscheidung fallen: „Die Verhältnisse sind sicher extrem schwierig“, so UNIOR Rallye Team Austria Pilot Mörtl, der damit rechnet, dass sich die Straßen ähnlich präsentieren, wie jene bei den Testfahrten des Teams am vergangenen Wochenende in Kärnten.

„Der Test war super, ich kenn’ mich bei unserem Citroën DS3 R3T nun wieder ein bisschen besser aus. Und die Bedingungen dürften jenen, die im Lavanttal auf uns warten, ähnlich gewesen sein. Enorm schwierig. Aber warten wir die Besichtigung ab, dann kann ich genaueres sagen. Außerdem soll das Wetter ja wieder einmal wechselhaft werden.“ Insgesamt geht Achim Mörtl aber bemerkenswert entspannt in den dritten Lauf der Rallye-ÖM: „Ja, ich bin locker und freue mich, als Kärntner für das heimische JAGA Motorsport Team vor heimischem Publikum starten zu können. Und die Lavanttal Rallye ist bestimmt wie immer professionell organisiert, also wird’s bestimmt ein super Wochenende mit vielen Fans!“

Ähnliche Themen:

News aus anderen Motorline-Channels:

ORM: Lavanttal-Rallye

- special features -

Weitere Artikel:

Gesundheits-Update

Marcel Neulinger ist stabil

Wie Copilot Jürgen Heigl gegenüber motorline.cc erklärte, ist Marcel Neulinger nach dem schweren Highspeed-Crash in Polen nun stabil und ansprechbar.

WRC Estland: K4 holt Maximum

Sami Pajari gelingt erster WRC-Sieg

Nach einer überzeugenden Vorstellung feiert Toyota-Pilot Sami Pajari bei der Rallye Estland 2026 seinen ersten WRC-Sieg - Elfyn Evans baut WM-Führung aus. Auch Keferböck/Minor bauen mit dem Masters-Sieg ihren Vorsprung gehörig aus.

Austrian Rallye Legends 2026

Schon jetzt Zusagen aus neun Nationen!

Es sind noch sieben Wochen bis zum offiziellen Nennschluss der Austrian Rallye Legends powered by ARBÖ (24. bis 26. September) - schon jetzt gibt es Zusagen von Teams aus neun Nationen. Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren...

EHRC/ORM/ARC, Weiz: Fotos Samstag

Weiz: Die besten Bilder vom Samstag

motorline.cc-Fotograf Daniel Fessl präsentiert seine besten Bilder vom spannenden Samstag bei der Rallye Weiz.

Rallye Weiz: Bericht TEC7 ORM3

Neulinger verteidigt souverän Titel!

Nach der Rallye Weiz heißt der alte und neue Staatsmeister der TEC7 ORM3 und RP-TOOLS Junioren-ÖM Marcel Neulinger – der erstmals für Lancia den Titel holt. Für Familie Neulinger gab es mit Rang zwei für Bruder Nico auch erstmals einen Doppelsieg zu feiern.

WRC Rallye Estland: Nach Tag 2 (SP16)

Pajari hat ersten WRC-Sieg in greifbarer Nähe

Toyota-Pilot Sami Pajari brennt bei der Rallye Estland ein Schotter-Feuerwerk ab und dominiert den Samstag, dahinter tobt ein packender Hyundai-Thriller um Platz drei. Keferböck/Minor liegen im WRC Masters Cup in Führung.