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ORM: Rebenland-Rallye

Sonne und Schatten

Strahlender Sonnenschein vor dem Start der Rebenland-Rallye – was bei der Fahrerbesprechung im Medienzentrum besprochen wurde…

Michael Noir Trawniczek
Fotos: Walter Vogler, noiriphone

Strahlender Sonnenschein in Leutschach – wie schon im Vorjahr wurden die ORM-Piloten von einem frühlingshaften Wetter empfangen. Die Sonnenstrahlen erwärmten auch so manches Gemüt, wie jenes von Tina-Maria Monego, der Co-Pilotin von Kris Rosenberger. Monego erzählt lachend: „Endlich geht es wieder raus auf die Prüfungen – unser Herbie wurde noch verschönert, wir sind top-motiviert.“ Der VW Polo S2000 wurde jedoch nicht nur optisch einem „Frühjahresputz“ unterzogen, auch technisch wurden leichte Modifikationen vorgenommen…

Im Rahmen der Fahrerbesprechung schildern die Piloten ihre Eindrücke, die sie beim Besichtigen gewonnen haben. Walter Mayer erzählt: „Die Strecken sind sehr selektiv, es gibt Nässe, Kies und Schlamm, vor allem in den schattigen Passagen. Wir werden daher eher gedämpft beginnen, denn wir wollen nichts riskieren.“

Raimund Bauschlager g9ibt Mayer Recht: „Die Strecken sind schwierig.“ Doch der Skoda-Pilot räumt ein: „Bei diesem Wetter bessern sich die Konditionen ständig.“ Während Mayer für den frühen Samstagmorgen sogar Eis erwartet, winkt Baumschlager ab: „Nein, es wird kein Eis geben – die Prüfungen sind aber ohnehin schon schwer genug.“ Baumschlager möchte von Beginn an attackieren…

Bestens motiviert ist auch Daniel Wollinger, der in einem modifizierten Opel Corsa Cup-Boliden antritt, der Opel Corsa Rallye Cup startet bekanntlich erst im Lavanttal. Wollinger nickt: „ja, das hier ist ein Testlauf für uns, ganz ohne Druck. Der Wagen wurde verbessert, wir haben ein neues Getriebe, neue Brembo-Vierkolbenbremsen in der Nürburgring-Edition. Wir werden zunächst nicht auf die Zeiten schauen.“

Gegen die R3-Boliden hat er dennoch keine Chance, ist sich Wollinger sicher: „Wir haben ein Seriengetriebe – aber in die Top 5 der 2WD möchte ich es schaffen. Wir lagen bislang zwei Sekunden pro Kilometer hinter der 2WD-Spitze, diesen Rückstand wollen wir halbieren.“

Im Vorjahr und auch heuer wurde der ORM-Tross von der Bevölkerung, angeführt vom rallye-affinen Leutschacher Bürgermeister mit viel Herz begrüßt – doch bei der Fahrerbesprechung musste Dietmar Hinteregger, der Vorsitzende des OSK-Rallyekollegiums „seinen“ Fahrern „den Kopf waschen“. Bei der Besichtigung sind zahlreiche Piloten negativ aufgefallen, Geschwindigkeitslimits wurden zum Teil ignoriert. Verärgert erklärte Hinteregger gegenüber motorline.cc: „Die Fahrer gefährden ihren eigenen Sport, das ist wirklich ärgerlich.“ Der Bürgermeister fand dann aber doch versöhnliche Worte und bat die Piloten, sich fortan an die Vorgaben zu halten – denn jetzt soll die Aufmerksamkeit dem sportlichen Geschehen gelten…

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