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ORM: Waldviertel-Rallye

0,3 Sekunden fehlten auf Platz vier

Mario Saibel und Ursula Mayrhofer erlebten im Skoda Fabia S2000 ein Saisonfinale mit Höhen und Tiefen – am Ende verpasste man P4 um 0,3 Sekunden.

Foto: Matthias Österreicher

Mit einem lachenden und einem weinenden Auge beendete Mario Saibel heute die Rallye-Saison 2013: Im rot-weiß-roten Duell um den ersten Podestplatz des Jahres mussten sich Saibel und seine Co-Pilotin Ursula Mayrhofer bei der Waldviertel-Rallye nicht nur dem sensationell fahrenden Franz Sonnleitner geschlagen geben, im Finale der 13. und letzten Etappe seiner Lieblingsrallye fiel der 39-jährige Wiener noch auf Gesamtrang 5 zurück – um gerade einmal 0,3 Sekunden!

Angesichts der starken internationalen Konkurrenz und eines „Hoppalas“ ersten Tag war Saibel mit dem ersten Schotter-Einsatz mit dem Skoda Fabia S2000 von Team BRR von Staatsmeister Raimund Baumschlager dennoch zufrieden.

Vor dem ersten Einsatz mit dem Skoda S2000 bei seiner erklärten Lieblingsrallye hatte Mario Saibel noch tiefgestapelt – das Resultat sei absolute Nebensache, es gehe ausschließlich darum, Kilometer und damit Erfahrung auf Schotter zu sammeln. Doch nach dem Ausfall seines Teamchefs Raimund Baumschlager lag es bei der Waldviertel-Rallye plötzlich an Mario, im Kampf gegen die enorm starke internationale Konkurrenz die österreichischen Fahnen hochzuhalten.

Dabei begann die Rallye alles andere als optimal: „Wir haben leider schon am Freitag zu viel Zeit verloren. Als Draufgabe haben wir uns bei einer tiefen Wasserdurchfahrt auch noch die Lichter-Galerie verstellt, was in der abschließenden Nacht-Sonderprüfung ein großer Nachteil war“, berichtet Mario Saibel seine Erlebnisse.

Am Samstag, dem zweiten Tag des letzten Rallye-Staatsmeisterschaftslaufs des Jahres lief es dann deutlich besser. Im Kampf mit dem sensationell fahrenden Franz Sonnleitern lieferte sich Mario auf Gesamtrang vier liegend ein Sekundenduell über mehrere Sonderprüfungen. Nach einer letzten Attacke auf Sonderprüfung Nummer 13 dann die Enttäuschung: Das erhoffte Podium verpasst und in buchstäblich letzter Sekunde auch noch auf Rang fünf zurückgefallen – um gerade einmal 0,3 Sekunden!

„Nachdem wir am Freitag nicht das absolute Tempo gehen konnten, ist es am Samstag dann viel besser gelaufen. Das Podium wäre wichtig gewesen, leider ist es sich nicht ausgegangen. Ob es schlussendlich der vierte oder fünfte Rang geworden ist, war fast schon egal“, so Mario Saibel enttäuscht.

„Gerade bei der Waldviertel habe ich mir mehr erhofft, aber es war zu erwarten, dass wir bei der allerersten Schotter-Rallye im Skoda noch keine Wunder bewirken können. Dennoch: Gratulation an Franz Sonnleitner, der heute super gefahren ist und Rang 3 absolut verdient hat. Für uns war angesichts der starken Schotter-Experten aus dem Ausland heute nicht mehr drinnen. Jetzt schauen wir erst einmal, welches Programm wir für die Saison 2014 auf die Beine stellen können.“

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