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ORM: Weiz-Rallye

Wer kann sich schneller eingewöhnen?

Im Servicepark der Weiz-Rallye wurde viel über den Umstieg von Saibel und Neubauer auf einen S2000-Boliden diskutiert. Wir gingen der Sache auf den Grund.

Michael Hintermayer
Foto: Michael Hintermayer

Bei der Weiz-Rallye werden zwei Piloten ihr S2000 Projekt präsentieren. Mario Saibel mit Beifahrerin Ursula Mayrhofer mit einem Skoda S2000 aus dem Bestand von Raimund Baumschlager und Hermann Neubauer mit Copilot Bernhard Ettel auf einem Peugeot 207 S2000 des Stohl Racing-Teams. Im Servicepark der Weiz-Rallye wurde viel über die Umstellung der beiden Piloten von deren alten Autos auf die superschnellen S2000-Boliden diskutiert. motorline.cc ging dieser Sache natürlich nach und fragte die Top-Piloten Österreichs, ob die Umgewöhnung wirklich so schwer fällt. Manfred Stohl meinte diesbezüglich, dass es kein allzu großes Problem sei, sich von einem schweren Mitsubishi, wie es bei Mario Saibel der Fall ist, in einen S2000 einzugewöhnen. „Wenn einer schnell ist, dann ist er das auf jedem Auto.“

Hermann Neubauer, der momentan auch mit einem Suzuki Swift S1600 in der Rallye-Europameisterschaft an den Start geht meinte, dass es zwar eine Umgewöhnung sei, er damit aber nicht allzu große Probleme habe. Es dürfte ihm allerdings leichter fallen als Mario Saibel, da der Umstieg vom Mitsubishi mit dem bärenstarken Turbomotor auf den Saugmotor-getriebenen Skoda leichter ist. Laut Augenzeugen machte Neubauer auch beim gestrigen Test eine sehr gute Figur.

Mario Saibel hingegen meinte, die größte Umstellung sei die Linie, die man mit dem S2000 fahren muss. „Man muss sehr sauber und präzise fahren, den Schwung so gut wie möglich mit in die Kurve und auch heraus mitnehmen. Es erinnert mich sehr an Rundstreckenfahren“, so Saibel.
Es bleibt weiterhin spannend, welcher der beiden Prämieren-Piloten seinen S2000 besser im Griff hat und bei der Weiz-Rallye ein Wörtchen in der Spitzengruppe mitreden kann.

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