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ERC: Polen-Rallye

Trotz Trainingsunfall wieder Schnellster

Zur Freude seiner einheimischen Fans war Robert Kubica der Schnellste des Qualifyings der Polen-Rallye, vor Kosciuszko und Bryan Bouffier.

Zur Freude seiner einheimischen Fans fuhr Robert Kubica (Citroen) im Qualifying der Rallye Polens, dem neunten Saisonlauf der Rallye-Europameisterschaft (ERC) die schnellste Zeit. Der Trainingsunfall vom Mittwoch, bei dem sich Kubica mit seinem Citroen DS3 RRC zwei Mal überschlagen hatte, hat offenbar weder bei Fahrer noch Auto Spuren hinterlassen. Kubica fuhr eine Zeit von 1:50,4 Minuten und war damit 0,4 Sekunden schneller als Landsmann Michal Kosciuszko (Ford Fiesta R5).

Damit hat Kubica bei der morgen beginnenden Schotterrallye die erste Wahl des Startplatzes. Hinter den beiden Polen fuhr Bryan Bouffier (Peugeot 207 S2000) mit einem Rückstand von 0,8 Sekunden auf Position drei. Skoda-Pilot Jan Kopecky, der die Gesamtwertung der ERC mit großem Vorsprung anführt, wurde im Qualifying Vierter (+ 0,9 Sekunden). Der Tscheche könnte sich theoretisch schon in Polen die Meisterschaft sichern.

Unterdessen wurde wegen der starken Regenfälle das Programm des Samstags verändert. Da einige Straßen unbefahrbar sind, wird die Wertungsprüfung (WP) "Talty", die als WP1 und WP4 gefahren wird, von 14,54 auf 6,15 Kilometer verkürzt. "Baranowo", die morgen als WP2 und WP5 auf dem Plan steht, wird statt 17,51 nur über 12,11 Kilometer gefahren. Damit verringert sich die Gesamtdistanz der Rallye von 230,40 auf 202,82 Kilometer. Für den Sonntag sind derzeit keine Änderungen geplant.

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