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FIA beschließt obligates Qualifying

In der Rallye-EM wird es künftig sowohl auf Schotter als auch Asphalt ein Qualifying geben; plus: neue R2-Meisterschaft für Junioren.

Der FIA-Motorsport-Weltrat hat bei seiner Sitzung in Paris auch Detailänderungen für die Rallye-EM abgesegnet. Im Gegensatz zur WRC wird es in der ERC bei allen Asphalt- und Schotter-Läufen ein Qualifying geben. Der schnellste Fahrer darf sich als Erster seinen Startplatz für den ersten Tag aussuchen, dann der Zweitschnellste und so weiter. In der EM wird der eingeschlagene Weg also fortgesetzt, während in der WM auf den alten Modus zurückgerüstet wurde.

Die durch die Fusion mit der IRC aufgewertete Europameisterschaft soll in Zukunft weitere hochkarätige Teams anzuziehen. Aus diesem Grund hat die FIA in drei Hersteller-Cups neue Titel ausgeschrieben: Einen in der 4WD-Topklasse, einen für Autos mit Zweiradantrieb und einen für Produktionswagen. Die beiden bestplatzierten Autos eines Herstellers sammeln Punkte für die jeweilige Wertung, die existierenden Teamtitel wurden gestrichen.

Außerdem wird eine neue Juniorenmeisterschaft innerhalb der ERC eingeführt. Sie soll als Leiter für junge Talente zwischen der EM und WM fungieren. Diese Meisterschaft für Fahrer unter 25 Jahren soll kostengünstig sein. Zum Einsatz kommen Boliden nach der R2-Spezifikation. Die Juniorenmeisterschaft wird sieben Läufe umfassen. Die besten vier Resultate, davon eine Schotter- und eine Schnee-Rallye, fließen in die Gesamtwertung ein.

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