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Rallye-WM: News

Kosciuszko fährt ab Italien für Ford

Michal Kosciuszko wechselt von Mini zu Ford. Der Pole wird bereits aber dem übernächsten WRC-Lauf in Italien in einem Ford Fiesta von M-Sport sitzen.

Das ohnehin in dieser Saison auf Sparflamme köchelnde Programm von Mini in der Rallye-Weltmeisterschaft (WRC) muss einen weiteren Rückschlag einstecken. Michal Kosciuszko, der bei den ersten fünf Rallyes in dieser Saison für das Lotos-Team mit einem vom Motorsport Italia eingesetzten Mini John Cooper Works WRC an den Start gegangen war, beendet mit sofortiger Wirkung seine Zusammenarbeit mit dem britischen Hersteller. Stattdessen wird Kosciuszko ab dem übernächsten WRC-Lauf in Italien für M-Sport an den Start gehen.

Als Grund für die Trennung nennt der Pole die anhaltenden technischen Probleme mit dem Mini, die in dieser Saison schon zu mehreren Ausfällen geführt haben. "Ich habe mich hohen Standards verpflichtet und bin ständig bemüht, die gesetzten Ziele zu erreichen. Die Tatsache, dass ich es bis in die WRC geschafft habe, unterstreicht meine Entschlossenheit. Der Beginn der Saison war aus technischer Sicht sehr schwierig, ich möchte daher meinem strategischen Partner, der Lotos-Gruppe, für ihr großes Verständnis danken", sagt Kosciuszko.

"Gemeinsam haben wir entschieden, das Auto zu wechseln und mit M-Sport zusammenzuarbeiten. Ich möchte Motorsport Italia für die Zusammenarbeit danken und wünsche ihnen für die Zukunft viel Glück", so der Pole. Wegen des kurzfristigen Wechsels wird Kosciuszko die am kommenden Wochenende stattfindende Rallye Griechenland auslassen. Auch Motorsport Italia wird dort nach jetzigem Stand nicht am Start sein, wie es ohne die polnischen Sponsoren für die Mannschaft weitergeht, ist unklar.

M-Sport-Teamchef Malcom Wilson nimmt Kosciuszko mit offenen Armen auf: "Er hat 2010 am Steuer eines Ford Fiesta S2000 beeindruckendes Tempo gezeigt und dabei als Teilnehmer der S-WRC in Mexiko eine Podiumsplatzierung erzielt", blickt der Brite zurück. "Wenn man seine Fortschritte auf WRC-Niveau betrachtet, sind wir guter Hoffnung, dass er zukünftig um gute Resultate kämpfen kann."

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