RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
ORM: ARBÖ-Rallye

Glückliche Quertreiber

Manfred und Claudia Hinterreiter konnten bei der Arbö-Rallye die Fans mit den Drifteinlagen ihres Mercedes 190 begeistern.

Foto: Harald Illmer

Wenn von den Austrian Rallye Legends oder Slowly Sideways die Rede ist, dann liegt die Betonung bei Sideways. Bei all den Attraktionen, die hier im Rahmen der Arbö-Rallye geboten wurden, wurde kaum einer diesem Motto so sehr gerecht wie Manfred Hinterreiter, der seinen Mercedes 190 auf unvergleichliche Weise über die äußerst selektiven Strecken trieb. Wieder mit dabei war Ehefrau Claudia, die die ganze Hetz als Copilotin erfreut mitmachte. Man muss sagen: Solche Stimmungsmacher sind bei den Rallyes mittlerweile sehr selten geworden – bedauerlicherweise.

Auch bei Manfred und Claudia Hinterreiter war die Stimmung perfekt, zumal bei diesem Probelauf technisch weitgehend alles einwandfrei gelaufen ist. Schwierigkeiten gab es nur einmal kurz wegen eines lockeren Differentials, und die Reifen waren nach dem Samstag-Mittag schon ziemlich am Ende. Nebenbei wurde schon auf der ersten Prüfung ein Holzstock gefällt, der zur Streckenbegrenzung an einem Rechtsabzweig aufgestellt worden war. Szenen, die man vor allem von der Jänner-Rallye kennt…

Es war das erste Mal, dass Manfred Hinterreiter die Arbö-Rallye unter die Räder genommen hatte, und letztendlich hätte er im Nachhinein schon vor 40 Jahren einen Rallyewagen angemietet, wenn er gewusst hätte, wie traumhaft ihm vor allem die Strecken im Gebiet Admont gefallen sollten. Speziell der Rundkurs Hall hatte ihm sehr zugesagt. Nach eigenen Bekundungen wäre er dort am liebsten gar nicht mehr hinausgefahren.

Man konnte als Rallye-Besucher sehr gut beobachten, wie viel Spaß die Aktion Manfred und Claudia Hinterreiter gemacht hatte – ein guter Vorgeschmack auf die nächste Veranstaltung, die dann wieder im Rahmen des Wettbewerbes stattfinden soll: Höchstwahrscheinlich wird es die Jänner-Rallye 2014 sein.

Fazit: Manfred und Claudia Hinterreiter erwiesen sich mit ihrem Mercedes 190 2,3 E 16V als würdige Repräsentanten des Rallye Club Perg, womit sie ein wenig auch für den Ausfall von Christof Klausner entschädigen konnten, der ja ebenfalls als große Attraktion gilt.

Man darf sich wirklich schon auf die nächsten Einsätze des „DTM“-Mercedes freuen, der auch aufgrund seiner markanten schwarz-weißen Lackierung auffällt. Denn auch die werden mit Sicherheit wieder ein echter Tanz zwischen den Streckenbegrenzungen werden.

News aus anderen Motorline-Channels:

ORM: ARBÖ-Rallye

- special features -

Weitere Artikel:

Rally Costa Brava & Rally Clasico Mallorca

Die vielen Österreicher in Spanien...

Halb Rallye-Österreich war am Wochenende in Spanien unterwegs - wie es den Österreichern bei der Rally Costa Brava und der Rally Clasico Isla de Mallorca erging…

Rebenland Rallye: Vorschau Mitropa Cup

Saisoneröffnung des Mitropa Rally Cup

21 Teams des Mitropa Rally Cup (MRC) kämpfen beim Saisonauftakt in der Südsteiermark um die Punkte. Die Teilnehmer aus vier Nationen fahren auf 16 Sonderprüfungen mit 166 Kilometern Länge um den Sieg in den Wertungsgruppen.

TEC7 ORM, Rebenland-Rallye: Vorschau

Oberösterreichische Siegesträume in der Südsteiermark

Nach dem Auftakt zur TEC7 Rallye-Staatsmeisterschaft im oberösterreichischen Mühlviertel stehen die besten Piloten des Landes im zweiten Teil wieder in Leutschach auf dem Prüfstand.

TEC7 ORM, Rebenland Rallye: Bericht ORM2

Zehntelsekunden-Krimi im Rebenland!

Ein unglaublich packendes Duell zwischen Günther Knobloch (Renault Clio Rally3) und Christoph Zellhofer (Suzuki Swift ZMX), das sich erst auf der allerletzten Sonderprüfung entschied, prägte die ORM2 bei der Rebenland-Rallye. Am Ende hatte Günther Knobloch um einen Wimpernschlag die Nase vorne.

WRC Safari-Rallye Kenia: Nach SP6

Ogier bläst zur Jagd auf Solberg

Während Oliver Solberg bei der Safari-Rallye am Freitagmorgen an der Spitze blieb, machte Sebastien Ogier mit einer Aufholjagd wertvolle Zeit gut