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ORM: Lavanttal-Rallye

Leitner/Schützner und die Geister von 2012

Für Alfred Leitner und Richard Schützner war die diesjährige Lavanttal-Rallye nach einem starken Anfang nach der drittletzten Prüfung vorbei. „Vermute, die Ölpumpe ist ausgefallen.“

Lange Zeit sah es tatsächlich so aus, als ob Alfred Leitner und seinem Copiloten Richard Schützner beim 3. Lauf zur Rallye-Staatsmeisterschaft im Kärntner Lavanttal die angekündigte Revanche an ihren kroatischen Bezwingern von der Rebenland-Rallye, der Renault Clio-Crew Tomaš Hrvatin/Damir Kuzmić, gelingen würde. Bei schwierigsten äusseren Bedingungen - teilweise starker Regen am ersten Tag, Eispassagen und Nebel am Vormittag der 2. Etappe - fuhr das österreichische Team mit seinem Peugeot 206 RC sensationelle Zeiten, lag drei Sonderprüfungen vor Schluss auf dem starken 20. Gesamtplatz, fast drei Minuten vor den kroatischen Gegnern und dadurch natürlich in seiner Klasse klar in Führung.

"Wir hatten schon die ganze Zeit ein hervorragendes Gefühl und die Zeiten gaben uns recht. Sogar in der 2wd-Wertung lagen wir zu diesem Zeitpunkt auf Platz 8, womit wir im Vorfeld nie gerechnet hatten. Und dann das..."

Nicht weit in die lange drittletzte Prüfung leuchtete auf einmal die Ölwarnlampe auf.

"Ich habe den Motor sofort abgestellt, aber ich fürchte, dass das schon etwas zu spät war. Die Motorgeräusche in den letzten Sekunden lassen nichts Gutes vermuten. Ich vermute einfach einmal, dass die Ölpumpe ausgefallen ist. In den nächsten Tagen werden wir einmal den Motor zerlegen und nachschauen, wie es darin aussieht. Das ist eine böse Erinnerung an 2012, als wir wegen einer Elektroniksache gleich zweimal hintereinander Motorschäden hatten."

Ob sich nach dem Defekt der geplante Start beim 4. Lauf zur Rallye-Staatsmeisterschaft, der Wechselland-Rallye am ersten Mai-Wochenende ausgehen wird, steht daher im Moment noch in den Sternen.

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