RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
ORM: Wechselland-Rallye

Rätselraten bei Achim Mörtl

Achim Mörtl über seinen frühes Ausscheiden bei der Wechselland-Rallye, dass ihn in der 2WD-Meisterschaft weit nach hinten warf.

Foto:Manfred Wolf

Die Wechselland-Rallye in der Steiermark hatte für das UNIOR Rallye Team Austria schon unglücklich begonnen: Nach wenigen Kilometern gab’s auf der ersten Sonderprüfung, dem „Rundkurs Pinggau kurz“, einen Reifenschaden, der Mörtl/Rausch über eine Minute kostete.

„Den Kris Rosenberger und den Willi Rabl hat’s dort auch erwischt“, rätselte Achim Mörtl am Ende der ersten beiden Prüfungen über die frühen Probleme: „Völlig ungewöhnlich, zumal unser Schrieb sicher gepasst hat. Anscheinend hat ein vor uns fahrendes Auto einen Stein oder irgendetwas anderes freigelegt, woran wir uns dann die Reifen aufgeschlitzt haben, anders kann ich mir das nicht erklären.“

Davon ließ sich das Team aber nicht entmutigen und fuhr danach konstant schnelle Zeiten – schon am abschließenden Rundkurs in Rohrbach gelang die erste 2WD-Bestzeit, womit man sich von Platz 31 nach der unglücklichen ersten Sonderprüfung auf den zehnten Gesamtrang am Ende der erste Etappe vorgearbeitet hatte.

Für den zweiten Tag kündigte Achim Mörtl eine „kontrollierte“ Attacke an: „Ich werde natürlich noch versuchen, so weit wie möglich nach vorne zu fahren, wenngleich der Sieg wohl kaum mehr zu holen sein wird. Aber es warten noch viele SP-Kilometer, da kann einiges passieren.“

Dass es ausgerechnet er selbst war, der nach zwei weiteren SP-Bestzeiten (die nebenbei auch für die jeweils viertschnellste Gesamtzeit gut waren) auf der siebenten Sonderprüfung von einem Ausfall betroffen war, damit hatte Achim Mörtl aber natürlich nicht gerechnet. „Momentan versteh’ ich die Welt nicht mehr. Ich habe nicht attackiert, bin völlig kontrolliert unterwegs gewesen, auch die Reifen haben perfekt gepasst.

Dann komm’ ich in einer Linkskurve ganz leicht aus der Spur, plötzlich fährt das Auto nur mehr geradeaus, und genau dort wo ich rechts rausfahre ist ein Kanaldeckel, der mir das rechte Vorderrad ausreisst. Ich bin momentan echt fertig, es ist mir unbegreiflich, wie und warum mir das passieren konnte. Jetzt sind wir vier Rennen gefahren, haben zwei Mal gewonnen und sind zwei Mal ausgefallen. Ein Mal, im Lavanttal, hab’ ich einen Fehler gemacht, der Abflug dort ging ganz klar auf meine Kappe. Aber das hier und heute begreife ich wirklich nicht…“

Vielleicht hilft der nächste Einsatz, um den Piloten und das Team von der enttäuschend verlaufenen Wechselland Rallye abzulenken: Schon am nächsten Wochenende (10. bis 11. Mai) starten Achim Mörtl und Jürgen Rausch mit ihrem Citroën DS3 R3T bei der Saturnus Rallye.

News aus anderen Motorline-Channels:

ORM: Wechselland-Rallye

- special features -

Weitere Artikel:

Herbstrallye: Vorschau Alpe Adria Cup

Grande Finale von AARC & AART

Steinbock/Bachmayer können ihren AART-Titel fixieren! Vecerka/Zigler können den AARC-Titel nach Tschechien entführen! Regner/Kellner fix am 3. AARC-Podium, mit einer kleinen Chance auf Platz zwei! Max und Ben Maier wollen auch noch auf das AARC-Podium kommen!

WRC-Thriller bei der Rallye Italien auf Sardinien: Elfyn Evans rettet einen minimalen Vorsprung ins Ziel und krönt sich zum Rallye-Weltmeister 2026. Raith/Maier auf Platz 16. Granados WRC Masters Cup-Sieger 2026.

Peter Klein Kolumne

Dobersberg und die First Lady

Mit einem Blick voraus auf die kommende Herbstrallye erinnert sich motorline.cc-Kolumnist Peter Klein an Dobersberg, an die Semperit-Rallye und einiges mehr…

1. Rallye Drift Golf San Rocco Cup 2026

Duell der Rallye-Giganten - auf dem Grün

Zwei Jännerrallye-Sieger, zwei Golfprofis und jede Menge Prominenz: Am Golfplatz in Feldkirchen an der Donau trafen Motor- und Golfsport bei einer außergewöhnlichen Challenge aufeinander…

Statement Christina Ettel

„Ich werde sehr gut versorgt“

Beim tödlichen Unfall von Klaus Rader auf Mallorca war Christina Ettel die Copilotin - ein von ihr verfasstes Statement sorgt nun für große Erleichterung.

Project Rally One entwickelt sein Auto für das WRC-Reglement 2027: Beim jüngsten Test in Frankreich saß auch Rekordweltmeister Sebastien Loeb am Steuer