RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
ORM: Lavanttal-Rallye

Volle Attacke im Lavanttal

Das Tasch-Rallye-Team reist mit großen Erwartungen zur Lavanttal-Rallye, denn gute Platzierungen können die Meisterschaft entscheiden.

Foto: Tasch-Team

Für die beiden Piloten des Peugeot Tasch-Rallye-Teams steht am kommenden Wochenende rund um die Lavanttaler Bezirkshauptstadt Wolfsberg eine besonders schwierige Aufgabe, vor allem streckenmäßig. Die Berg- und Talbahn der Region ist seit vielen Jahren als die abwechslungsreichste Aufgabe der Frühjahrsveranstaltungen bekannt, auch aufgrund des vielen Streusplitts und der abschnittsweise sehr buckligen Straßen.

Nachdem Alois Handler und sein Copilot Andreas Scherz zuletzt im Rebenland noch mit dem sprichwörtlichen "blauen Auge" davongekommen sind, ist am 11. und 12. April bei der Lavanttal-Rallye nun eine problemlose Fahrt dringend erforderlich, um die Österreichische Rallye-Staatsmeisterschaft am Saisonende vielleicht auf dem erhofften 3. Platz abschließen zu können. Leicht wird das nicht, denn die Konkurrenz aus dem In- und Ausland ist wieder riesengroß, eigentlich noch größer als im Rebenland. In der Zielsetzung bleibt man deshalb zurückhaltend, ein 6. Platz in der Wertung der frontgetriebenen Fahrzeuge ist mit dem Peugeot 208 aber das Minimalziel.

Überschaubarer ist es für seinen Teamkollegen Alfred Leitner (nun in Lanzendorf nahe Schwechat zu Hause) und seine hessische Copilotin Jasmin Noll. In der Pokalwertung für seriennahe Fahrzeuge bis zwei Liter Hubraum fährt man gegen fünf Gegner, von denen aber die beiden deutschen Teilnehmer in der österreichischen Meisterschaft nicht punkteberechtigt sind. Tatsächlich bleiben daher nur zwei Renault Clio aus Kroatien bzw. Kärnten und ein tschechischer Peugeot 206 RC-Kollege als relevante Gegner übrig.

Entscheidend wird, ob wie schon 2012 die Revanche gegen den Rebenland-Spezialisten Tomaš Hrvatin aus Kroatien gelingt. "Leicht wird das nicht, er ist in Leutschach wirklich sensationell gut gefahren. Mit seinem auch nicht mehr ganz jungen Auto bis auf Platz 10 im Gesamtklassement zu fahren war schon sehr stark. Hut ab", so Leitner. "Andererseits ist das Lavanttal meine Lieblingsrallye, wo ich immer sehr gut gefahren bin. Angriff heißt also die Devise." Allerdings nicht uneingeschränkt, denn wichtig ist es, im Hinblick auf die weitere Meisterschaft viele Punkte zu sammeln. Zumal Hrvatin ja nach dem Lavanttal in dieser Saison voraussichtlich nicht mehr in Österreich antreten wird.

Die Lavanttal-Rallye wird am Freitag, 11.4.2014, um 15 Uhr gestartet. Zieleinlauf ist am Samstag, 12.4.2014, um 17:41 Uhr.

News aus anderen Motorline-Channels:

ORM: Lavanttal-Rallye

Weitere Artikel:

Ott Tänak zurück bei Toyota

Ex-Weltmeister jetzt Testfahrer für 2027

Ott Tänak, der einst mit Toyota den WRC-Titel errang, kehrt zu seinem damaligen Arbeitgeber zurück: Als Testfahrer für das neue Auto aus Basis der 2027er-Regeln

ARC, Vipavska Dolina: Vorschau Nothdurfter

Neues Erlebnis im Mai

Mit dem bevorstehenden nächsten Lauf zur Austrian Rallye Challenge steht auch für Alfons Nothdurfter und Christian Roschker eine Fortsetzung ihrer Aktivitäten bevor. Sie führt zur Rally Vipavska Dolina in Slowenien.

Neue Bilder und Videos des Toyota-Prototyps für 2027 sind aufgetaucht - Das Auto sieht nun deutlich anders aus als beim vorherigen Test in Portugal

EHRC Historic Rally Fafe: Bericht Schindelegger

Sensationeller EHRC-Start in Fafe

Das Rallyeteam Schindelegger hat in Fafe bei der historischen Schotter- Europameisterschaft mit Gesamtplatz 6 einen Traum-Saisonstart hingelegt.

Ob in ERC3 oder ERC4, im WRC Masters Cup, in der CZ-Meisterschaft, in der EHRC, im Mitropa oder Alpe Adria Cup - überall sind Teams aus Österreich ganz vorn dabei…

Oliver Solberg verunfallt auf der vorletzten Wertungsprüfung und beendet das Riesenduell mit Sebastien Ogier - Toyota überragend auf den Kanarischen Inseln. Keferböck/Minor bauen mit Platz 2 die Masters-Führung aus.