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Gerwald Grössing bangt um Start

Gerwald Grössing hat sich schwer an der Schulter verletzt, sein Start beim zweiten Lauf zur Rallye-ÖM im Rebenland ist fraglich.

Grössing hat sich im Familienurlaub bei einem Sturz auf der Piste schwer an der Schulter verletzt. Der Schladminger gibt sich selbstkritisch: "Das Schlüsselbein ist ab, ebenso einige Bänder in der Schulter. Da fahr ich wie ein Pensionist auf einem Verbindungsstück und übersehe einen kleinen Hügel, über den ich drüberfall wie ein Vollidiot. Ich hab gleich gemerkt, dass da was gebrochen bzw. gerissen ist. Aber es musste ja nicht gleich beides sein ..."

Eine Fraktur dieser Art braucht normalerweise ca. fünf Wochen bis zur vollständigen Ausheilung – es wird also jedenfalls knapp mit einem Start Grössings in Leutschach. Der amtierende Vizemeister meint dazu: "Auch wenn es noch wehtun sollte – ich werde alles unternehmen, um im Rebenland fit zu sein. Es ist eine tolle Rallye, und wir brauchen jeden Punkt in der Meisterschaft, um den Anschluß an die Spitze nicht zu verlieren. Also werde ich die Zähne zusammenbeißen müssen. Vor allem das HANS-System drückt exakt auf die Bruchstelle, dass kann im wahrsten Sinne des Wortes der Knackpunkt sein."

Mit welchem Arbeitsgerät Grössing im Falle eines Antretens an den Start ginge, ist aber noch sein Geheimnis.

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