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ORM: Rebenland-Rallye

SL-Rallyeteam überraschte im Rebenland

Die Piloten des SL-Rallyeteams reisten ohne vorherigen Test ins Rebenland. Sie überraschten trotzdem mit beachtlichen Platzierungen.

Foto: SL-Rallyeteam

Mit geringen Erwartungen reiste das SL Rallyeteam aus St. Veit zur Rebenland Rallye. Der Grund war, dass alle Piloten des Teams keinen einzigen Testkilometer im Gummi hatten. Teamküken Andreas Sumanns Fahrzeug konnte gar erst knapp vor der Rallye fertiggestellt werden.

Einen Dämpfer musste Teamleader Peter Schumacher hinnehmen. Mit seinem Co-Piloten Werner Puntschart musste er kurzfristig absagen. „Leider kam ein wichtiger beruflicher Termin dazwischen, der absolut nicht zu verschieben war. Schade eigentlich, ich war schon richtig hungrig auf die erste Rallye“, bedauert Schumacher.

Nun mussten es Heinz Leitgeb/Jasmin Leitgeb, Heimo Papst/Michael Uschan und Andreas Sumann/Günther Baumgartner richten. Alle drei Paarungen gingen mit recht hohen Startnummern in den Saisonauftakt der österreichischen Meisterschaft. Alle machten von Sonderprüfung zu Sonderprüfung Boden gut, kämpften sich nach vorne.

Technischer Defekt
Den schwersten Stand hatte Heimo Papst. Gut auf seinen neuen Co-Piloten Michael Uschan eingestellt, musste er ob seiner Startnummer das Feld von hinten aufrollen. Nach Sonderprüfung zwei lag er noch auf Platz 38. Bei SP7 war er bereits auf Rang 30. Leider brach seine Antriebswelle und damit war die Rebenland Rallye für ihn vorbei. „Es hat leider nicht sein sollen. Aber es war erste die erste Rallye heuer. Wir werden sicher noch angreifen“, zeigt sich Papst kämpferisch.

Teaminternes Duell
Einen heißen Tanz im Mittelfeld lieferten sich die SL-Teams Sumann/Baumgartner und Leitgeb/Leitgeb. Beide Teams kämpften sich bis zu den Top 20 vor. Ab SP5 ging es mit dem Duell richtig los. Sumann lag auf Platz 20, Leitgeb auf Platz 18. Bis zur 13. Sonderprüfung, die neutralisiert werden musste, wechselten sie sich mit diesen Platzierungen ab. Bei der letzten Sonderprüfung überraschte allerdings Sumann. Er fuhr die elftbeste Zeit und konnte sich im Endergebnis auf den für ihn sensationellen 13 Platz - im Feld der Großen - positionieren. Leitgeb schloss die Rebenland Rallye auf Platz 17 ab. Im Vorfeld wäre Leitgeb ob der neuen Klasseneinteilung mit einem Platz um die 30 schon zufrieden gewesen.

Heinz Leitgeb: „Auf SP2 ist der Sicherungsbolzen bei den Bremsbacken gebrochen. Das kann schlimm ausgehen und deswegen hatte ich den Defekt dauernd im Hinterkopf. Dann kam ein Problem beim Getriebe dazu. Aber unsere Mechaniker haben ganze Arbeit geleistet und das Auto für den zweiten Tag fit gemacht. Außerdem freue ich mich für Andi. Er ist ein junger Fahrer und war hier sehr gut unterwegs.“

Andreas Sumann: „Das war echt eine Gaudi. Ich hatte zu Beginn zwar Zündaussetzer. Außerdem war die Piste mit dem ganzen Dreck nicht einfach zu fahren. Ich hatte nicht nur mit Heinz einen ganz heißen Tanz hingelegt, auch Alfred Leitner habe ich versucht, hinter mir zu lassen.“

Startnummern bei der Rebenland Rallye
Heinz Leitgeb/Jasmin Leitgeb: Startnummer 37
Andreas Sumann/Günther Baumgartner: Startnummer 60
Heimo Papst/Michael Uschan: Startnummer 73

Die Ergebnisse bei der Rebenland Rallye 2014
Heinz Leitgeb: Platz 17 (Div. II: 8)
Heimo Papst: technischer Defekt
Andreas Sumann: Platz 13 (Div. II: 6)

Das SL Rallyeteam
Peter Schumacher/Werner Puntschart (Mitsubishi Evo IX)
Heinz Leitgeb/Jasmin Leitgeb (Renault Clio R3)
Heimo Papst/Michael Uschan (Renault RS)
Andreas Sumann/Günther Baumgartner (Citroen C2R2)

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