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ORM: Schneebergland-Rallye

Genesung dauert zu lange

Es war zu befürchten – jetzt musste Hermann Neubauer endgültig seinen Start bei der Schneebergland-Rallye absagen. Stamm-Co Ettel fährt mit Aigner.

Foto:Daniel Fessl

Es war zu Befürchten, und nun ist es – zwei Tage vor dem Start der Schneebergland Rallye – Gewissheit: Die wunderbare Schotterrallye, fünfter Lauf zur österreichischen Rallye-Staatsmeisterschaft rund um Rohr im Gebirge – wird leider ohne den Salzburger Hermann Neubauer über die Bühne gehen.

„Aufgrund meiner schweren Schulterverletzung, die nach wie vor nicht vollständig ausgeheilt ist, kann ich leider nicht starten“, so ein hörbar trauriger Hermann Neubauer. „Es tut mir sehr leid, dass ich nicht dabei sein kann. Die Rallye von Gerwald (Grössing, Anm.) ist einzigartig in Österreich, es ist eine wunderbare Veranstaltung, und ich wäre so gerne mit dem Ford Fiesta S2000 auf Schotter gefahren. Aber das macht keinen Sinn, wenn man nicht zu hundert Prozent fit ist.“

Der Lungauer wird sich nun gemeinsam mit dem ZM Racing Team um einen würdigen „Ersatz“ umschauen: „Wir werden sicher eine Rallye nachnominieren, entweder einen ÖM-Lauf, oder eine ERC-Rallye, wobei ich eher zu letzterem tendiere. Vorerst liegt mein Fokus aber natürlich auf meiner Genesung, damit ich in Weiz voll motiviert angreifen kann!“

Ganz ohne die Beteiligung des Teams rund um Hermann Neubauer findet die Schneebergland Rallye übrigens dann doch nicht statt, wie er abschließend erwähnt: „Mein Stamm-Co-Pilot Bernhard Ettel wird kurzfristig mit von der Partie sein – er nimmt neben meinem Freund Andreas Aigner Platz, in einem Auto aus dem Stall von ZM-Racing. Dafür wünsch‘ ich den Beiden und dem Team natürlich alles Gute!“

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