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ARC: Rallye Nova Gorica

Rallye ohne Infos=Rallye ohne Medienpräsenz

ARC-Rallyes im fernen Ausland, mit zwei Handvoll Österreichern am Start und null Informationen. Warum es keinen Nova Gorica-Bericht gibt.

Michael Noir Trawniczek
Grafik: Austrian Rallye Challenge Association

Bei unserer Abstimmung, ob die Austrian Rallye Challenge (ARC) künftig in die Österreichische Rallye-Staatsmeisterschaft integriert werden soll, haben sich die heimischen Fahrer mit großer Mehrheit für eine eigenständige ARC ausgesprochen. Das ist schön und auch gut.

Allerdings hat diese Medaille zumindest in diesem laufenden Jahr eine gewaltige Kehrseite. Im Kalender der ARC befinden sich nämlich Rallyes, die von Medienarbeit offenbar rein gar nichts halten. Besonders großen Zuspruch erhielten die Maribor-, die Niederbayern- und die Nova Gorica-Rallye ohnehin nicht seitens der ARC, die ARC-Starter konnte man stets an zwei Händen abzählen…

In aller Regelmäßigkeit haben wir bei den letzten ARC-Rallyes versucht, Informationen zu erhalten. Sehr viel mehr als eine Nennliste und ein Ergebnis lag nicht vor. Wir wollen unseren LeserInnen mehr bieten als eine in Textform umgesetzte Ergebnisliste („Platz eins erreichte Pilot X, Platz zwei Pilot Y…“). Natürlich, man könnte Redakteure entsenden oder umfangreiche Telefonrecherche betreiben und jeden einzelnen der zehn österreichischen Piloten anrufen – nur, und hier bitten wir um Verständnis: Die ARC hat nicht den Stellenwert, der einen derartigen Aufwand rechtfertigt. Die ARC befindet sich derzeit im medialen Off.

In Bezug auf die Rallye Nova Gorica gibt es auf der Website der ARC folgende Info: „Gerald Rigler/Martin Rossgatterer (Mitsubishi Lancer Evo III) gewinnen die ARC Wertung der Rally Nova Gorica, SLO (12.-13.09.2014) vor Thomas Werner/Andreas Thauerböck ( MItsubishi Lancer Evo I) und Michael Fischer/Martin Sztachovits-Tomasini (Ford Fiesta Sport+), der auch die JARC für sich entscheidet.“ Für einen Bericht auf motorline.cc ist das zu wenig, in der Verzweiflung Slowenisch zu lernen wäre eine Möglichkeit, die uns aber wenig attraktiv erscheint. „Anspruchsvoll, attraktiv und leistbar“, wird die ARC auf ihrer Website gepriesen. Zumindest die mediale Attraktivität scheint jedoch unter dem aktuellen Kalender respektive der dort vorhandenen Medienarbeit (die Website der Niederbayern-Rallye gibt sich hinsichtlich Informationen sehr minimalistisch) schwer zu leiden…

In einer Stellungnahme erklärte ARC-Mastermind Folkrad Payrich gegenüber motorline.cc: „Es stimmt, wir haben uns heuer ein bisschen verirrt mit den Rallyes im Ausland – da dies künftig aufgrund einer FIA-Regelung ohnehin nicht mehr möglich sein wird, denke ich, dass wir 2015 wieder auf den früheren Weg zurückkehren werden.“

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