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WRC: Korsika-Rallye

Østberg/Andersson können starten

Nach ihrer verletzungsbedingten Pause in Australien kehren Mads Østberg und Jonas Andersson bei der Korsika-Rallye in den DS3 WRC zurück.

Citroën greift bei seinem Heimspiel in der Rallye-WM mit drei Fahrern an. Bei der Frankreich-Rallye, die in diesem Jahr zum ersten Mal seit 2008 wieder auf der Mittelmeerinsel Korsika ausgetragen wird, geht neben Kris Meeke auch wieder Mads Østberg für den französischen Hersteller an den Start. Der Norweger hatte die Australien-Rallye nach einem Unfall bei der Recce auslassen müssen und war dort von Stéphane Lefebvre vertreten wurde. Doch auch der Nachwuchsmann ist auf Korsika erneut mit einem DS3 WRC am Start; dieser Einsatz war jedoch von Anfang an geplant.

Von seinen Rippenbrüchen hat sich Østberg erholt und die Startfreigabe erhalten. Dennoch hat seine Vorbereitung auf die Korsika-Rallye deutlich anders ausgesehen als sonst. "Normalerweise absolviere ich vor jeder Rallye ein intensives Training, arbeite am Aufschrieb und schaue mir Onboardaufnahmen an. Dieses Mal konnte ich aber nur herumliegen, das war richtig langweilig", sagt er.

An seinen sportlichen Ambitionen ändert diese eingeschränkte Vorbereitung aber nichts. "Ich will mit einem Top-5-Resultat meine Position in der Meisterschaft verteidigen", sagt Østberg, der nicht gerade als Asphaltspezialist gilt. Ein bisschen mehr hat sich Teamkollege Meeke vorgenommen. "Ich werde versuchen, mein eigenes Tempo zu fahren, und wenn alles gut läuft, sollten wir wieder um das Podium kämpfen können", sagt der Nordire.

Das erwartet auch Teamchef Yves Matton von seinen Fahrern. "Korsika ist eine schwierige Rallye, aber wir hoffen auf eine Menge Punkte. Kris und Mads müssen alles aus ihren Autos herausholen und von Beginn an konkurrenzfähig sein. Wir müssen unseren direkten Rivalen in der Herstellerwertung Punkte abnehmen", sagt er. Citroën hat vor den letzten drei Saisonläufen 13 Punkte Rückstand auf Hyundai.

Für Lefebvre gilt indes ein anderes Motto. "Ich will auf meinen Leistungen aus Deutschland und Australien aufbauen. Wir müssen unser Tempo steigern, dabei aber Probleme vermeiden", sagt der WRC-Rookie. "Nachdem ich in Deutschland in den Top 10 war, würde ich nun gerne etwas weiter vorne landen. Mein Ziel ist aber dennoch, weiter zu lernen und mich zurechtzufinden, damit ich konkurrenzfähig bin, falls ich nächstes Jahr zurückkommen sollte."

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