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ORM: Liezen-Rallye

Danzinger out, Grössing kann sich von Herczig absetzen

Raimund Baumschlager fährt einem weiteren ungefährdeten Sieg entgegen. Gerwald Grössing etabliert sich im strömenden Regen als zweitstärkste Kraft. Knobloch behauptet die 2WD-Führung gegen stärker werdende Konkurrenten.

Fotos: Harald Illmer

Veranstalter Andreas Aigner hatte lange Zeit darauf gehofft, dass der Wettergott ein Einsehen hat. Mittlerweile ist aber klar, dass die ŠKODA Rallye Liezen als einer der am heftigsten verregneten österreichischen Meisterschaftsläufe der letzten Zeit in die Geschichte eingehen wird. Rund um die Rallye-Hauptstadt Liezen regnete es teilweise extrem stark und unaufhörlich, auf den Prüfungen waren die Bedingungen teilweise abenteuerlich. Thomas Zeltner, Co-Pilot des überlegen mit fast einer Minute Vorsprung Führenden Raimund Baumschlager: „Wir riskieren nichts, aber selbst bei kontrollierter Fahrt hat man dauernd Aquaplaning. Es ist eine echte Challenge und wir hatten einige haarige Momente.“

Ganz ähnlich erging es Ford-Pilot Gerwald Grössing, der sich mit seinem Fiesta R5 im Laufe der ersten drei Nachmittags-Sonderprüfungen um 40,3 Sekunden vom zweiten ŠKODA-Piloten, dem Ungarn Norbert Herczig, absetzten konnte. „Ich muss mich an diese Bedingungen erst wieder gewöhnen. Das letzte Mal, dass wir bei so viel Regen fuhren, war im Jahr 2013. Dafür läuft es eh ganz gut, ich bin vor allem mit der Bestzeit auf der SP10 zufrieden. Das ist das Maximum, das man als Amateur gegen einen Profi wie Raimund erreichen kann.“ Hinter dem Spitzen-Trio hält sich nach wie vor der S2000-Debütant Maximilian Koch in seinem ŠKODA Fabia S2000, dem allerdings sein erster Verfolger abhandenkam: VW-Pilot Hannes Danzinger wurden die Verhältnisse auf der SP9 zum Verhängnis, er musste sein Golf IV Kit Car nach einem Ausrutscher vorzeitig abstellen. Hinter Koch tobt somit schon der Kampf um den Titel des schnellsten 2WD-Piloten. Nach wie vor kann sich hier Citroen-Pilot Günther Knobloch behaupten, Willi Stengg (Opel Adam R2) und Gernot Zeiringer (Peugeot 208 R2) kommen allerdings etwas näher und der Deutsche Dominik Dinkel, der allerdings nicht punkteberechtigt ist, liegt nur mehr 10,8 Sekunden hinter Knobloch. Reini Sampl (Audi TTS) ist indes noch immer in den Top-Ten klassiert, aktuell auf Platz neun vor dem Ungarn Kristof Klausz (Renault Clio R3).

Aktuelle Zeiten, die Resultate für alle Klassen und die Startliste für die zweite Etappe finden Sie unter:

www.delta-timing.hr/results/skoda_rallye_liezen15

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