RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
ORM: Wechselland-Rallye

Sicherer Triumph nach unsicherem Beginn

Bei der Wechselland-Rallye im Raum Pinggau holten Michael Böhm und Katrin Becker den 2WD-Sieg und einen sensationellen zweiten Gesamtrang.

Foto: Auto Aktuell

Die Wechselland-Rallye 2015 rund um Pinggau wurde in der 2WD-Wertung zur sicheren Beute des Staatsmeister-Duos Michael Böhm/Katrin Becker. Womit nach der Rebenland- und der Lavanttal-Rallye auch der dritte Auftritt des Suzuki-Gespanns im heurigen Jahr mit einem Sieg belohnt wurde. Bis es soweit war, mussten Böhm/Becker allerdings harte Arbeit leisten.

Weil nämlich besonders der erste Tag im Wechselland ganz und gar nicht frei von Problemen war. „Ich habe mich komplett mit dem Setup vergriffen“, musste Michael Böhm gestehen. Schlecht eingestellte Stabilisatoren bewirkten schweres Untersteuern, machten auf nassem Terrain den Suzuki Swift S1600 fast unfahrbar. Mit dem negativen Höhepunkt auf SP 4, dem Rundkurs in Rohrbach. Böhm: „Da wären wir in einer Highspeed-Passage fast abgeflogen. Ich hab‘ das Auto im allerletzten Moment noch abgefangen können. Danach habe ich den Tag mit dem nötigen Respekt beendet.“ Was folgte, waren Überstunden im Schluss-Service von Zellhofer-Motorsport. Der Suzuki Swift S1600 wurde „umgewachselt“, sprich für den zweiten Tag mit einem neuen Setup versehen.

Tag zwei gestaltete sich dann zur gewohnten Machtdemonstration des Trios Böhm/Becker/Suzuki. Böhm: „Acht Bestzeiten auf acht Sonderprüfungen haben unsere Stimmung dann wieder ins rechte Licht gerückt.“ Und der zweite Sieg nach 2012 im Wechselland sowie die damit verbundene Führung in der 2WD-Staatsmeisterschaft natürlich erst recht. Sensationelles Detail am Rande – still und heimlich hat sich Michael Böhm mit Platz zwei in der Gesamtwertung auch auf Platz zwei hinter Raimund Baumschlager in der Österreichischen Staatsmeisterschaft gehievt und Katrin Becker hier sogar die Führung in der Copiloten-Wertung beschert.

Wechselland-Rallye, Endstand ORM-2WD: 1. Michael Böhm/Katrin Becker (Suzuki Swift S1600) +1:30:06,6 Std., 2. Daniel Wollinger/Bernhard Holzer (Opel Adam R2) +57,4 Sek, 3. Kristof Klausz/Balazs Kecskemeti (Ung/Renault Clio R2) +2:34,2 Min.

Zwischenstand in der ORM nach vier Läufen: 1. Raimund Baumschlager 100 Punkte, 2. Michael Böhm 48 Punkte, 3. Hermann Neubauer 40 Punkte

Zwischenstand in der ORM-2WD nach vier Läufen: 1. Michael Böhm (Ö) 83 Punkte, 2. Daniel Wollinger (Ö) 78 Punkte, 3. Kristof Klausz 34 Punkte.

News aus anderen Motorline-Channels:

ORM: Wechselland-Rallye

- special features -

Weitere Artikel:

ARC Rallye Triestingtal: Youngsters am Start

Österreichs schnellste Jungpiloten beim ARC-Auftakt im Triestingtal

Mit Marcel Neulinger und Maximilian Lichtenegger starten die zurzeit schnellsten Jungpiloten des Landes beim Saisonauftakt der Austrian Rallye Challenge. Das große Comeback des Rallyesports im Triestingtal wird auf Asphalt-Sonderprüfungen mit Flair und Geschichte abgehalten.

ARC Rallye Triestingtal: Vorschau Zellhofer

Zellhofer startet Saisonbeginn zum zweiten Mal

Nach der Jännerrallye testet er bei Triestingtal Rallye für Rebenland Rallye - Co-Pilotin ist Anna Maria Seidl, Einsatzfahrzeug wieder der SUZUKI SWIFT ZMX

Georg Gschwandner im Interview

„Sind sehr glücklich mit dem Starterfeld“

ARC Rallye Triestingtal-Veranstalter Georg Gschwandner im Interview: Wie es zur Rückkehr des Rallyesports ins Triestingtal kam und warum er sich besonders geehrt fühlt…

ARC Rallye Triestingtal: Vorschau ZM Racing

Starker Testeinsatz von ZM-Racing

Auf der Nennliste findet man insgesamt fünf Mannschaften die starten werden. Max und Christoph Zellhofer, Klemens Haingartner, Peter Hopf u. Markus Wurz

Dämpfer, Federn & Rätsel

Hyundai verzweifelt in Schweden

Hyundais Rallye-Team steht in Schweden vor einem Rätsel - Kein Speed trotz intensiver Vorbereitung - Selbst radikale Änderungen beim Set-up helfen kaum

WRC Rallye Schweden: Nach Tag 2 (SP8)

Katsuta führt knapp vor Evans im Toyota-Duell

Toyota-Dreifachführung am Freitag in Schweden: Takamoto Katsuta liegt knapp vor Elfyn Evans - Oliver Solberg unterschätzt die schwierige erste Startposition