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Wuyi-Rallye 2015

Chinesischer Quattropack für Stohl

Die Wuyi-Rallye am kommenden Wochenende ist für Manfred Stohl und Co-Pilot Bernhard Ettel bereits der vierte China-Auftritt im heurigen Jahr.

Fotos: Stohl Racing

Eigentlich war Manfred Stohl mit seinen Gedanken schon beim Rallycross-WM-Lauf Ende November in Argentinien. Nach einem Anruf von DS Automobiles China geht es dazwischen nun aber kurzfristig doch noch in den Fernen Osten. Manfred Stohl und Co-Pilot Bernhard Ettel stiegen am Dienstag in Wien in den Flieger Richtung Frankfurt, wo es dann weiter nach Shanghai geht. Nach zehn Stunden Flugzeit noch 300 Kilometer mit dem Highspeed-Zug, und schon ist das Duo an seiner Arbeitsstelle für das kommende Wochenende angekommen – bei der Wuyi-Rallye, dem vorletzten Meisterschaftslauf in China. Die Gegend ist Stohl und Ettel wohlbekannt, wird die Wuyi-Rallye doch nur 94 Kilometer entfernt von der Longyou-Rallye ausgetragen, bei der die beiden Österreicher vor knapp drei Wochen ausgeschieden sind.

"Das ist heuer bereits mein vierter Start in China", freut sich Manfred Stohl auf seinen neuerlichen Einsatz mit dem Citroën DS3 R5, den er auch schon bei den letzten beiden Rallyes gefahren ist. "Aber Neuland ist es diesmal irgendwie trotzdem, weil das die erste chinesische Rallye für uns ist, die komplett auf Asphalt ausgetragen wird – und dahingehend hab ich mit dem DS3 noch nicht wirklich viele Kilometer abgespult. Das wird sicher eine besondere Herausforderung." Von den schwierigen Gegnern rund um den Australier Chris Atkinson oder die Briten Mark Higgins und Alister McRae einmal ganz abgesehen ...

Insgesamt umfasst die Wuyi-Rallye 470 Kilometer, 160 davon werden als Sonderprüfungen gewertet, von denen es elf geben wird. Eröffnet wird die Rallye am kommenden Samstag um 13 Uhr chinesischer Zeit (plus sechs Stunden gegenüber MEZ) mit SP 1. Zuvor gibt es um 10 Uhr noch einen zeremoniellen Start. Zu Ende geht der Lauf am Montag, dem 23. November, um 15 Uhr. Nach kurzem Durchschnaufen geht es für Manfred Stohl von China direkt nach Argentinien ins Cockpit seines Rallycrossboliden.

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