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ORM: Schneebergland-Rallye

Schwierige Schotterrallye für Aigner

Die Schneebergland-Rallye 2016 in Rohr wurde die erwartet schwierige Aufgabe für das Subaru-Team Gerhard Aigner und Marco Hübler.

Foto: Dominik Fessl

Neben extrem anspruchsvollen Bedingungen mit tiefen, felsigen Schotterpfaden und hochsommerlichen Temperaturen um die 30°C klebte dem Duo Aigner/Hübler auch das Pech an den Fersen. Die SP 2 (Jagahütt) über 28,2 km konnte mit einem schleichenden Plattfuß gerade noch beendet werden. Auf SP 4, der zweiten Durchfahrt derselben Prüfung, kam es jedoch ganz dick für Gerhard Aigner und Marco Hübler. Zuerst ereilte das Team ein Reifenschaden innerhalb des ersten Drittels der Distanz, der noch auf der Prüfung unter schwierigsten Bedingungen gewechselt werden musste.

In weiterer Folge brach auf derselben Prüfung auch noch ein Teil des Schaltgestänges, wodurch kein Gangwechsel mehr möglich war und die SP im dritten Gang beendet werden musste. Dieser Defekt beschäftigte das Team auch auf den nächsten beiden SP, ehe im letzten Service durch die unermüdliche Improvisationskunst der Subaru-Technikcrew der Teil des Schaltgestänges provisorisch repariert werden konnte. Auf den zwei Sonderprüfungen bis dahin musste Gerhard Aigner improvisieren und die komplette Distanz ausschließlich im dritten Gang bewältigen. Dies war besonders an den Starts und in den zahlreichen Haarnadelkurven eine große Herausforderung, die Aigner aber bravourös meisterte.

O-Ton von Gerhard Aigner nach der Veranstaltung: "Die Rallye war extrem anspruchsvoll für Mensch und Material. Dass wir unter diesen Umständen überhaupt das Ziel erreicht haben, grenzt schon an ein kleines Wunder. Trotz allem konnten wir mit dem 16. Gesamtrang und dem dritten Platz in unserer Klasse ORC 7.1 Schadensbegrenzung betreiben. Das ist wiederum dem herausragenden Einsatz und dem tollen Zusammenhalt unserer Servicecrew zu verdanken. Zudem kann ich wertvolle Erfahrungswerte auf Schotter für die Zukunft mitnehmen. Ich hoffe auch, dass wir nun unser 'Pechkontigent' für dieses Jahr endgültig ausgeschöpft haben."

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