RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
WRC: News

Matton: Breen verdient Vollzeit-Cockpit

Nach dem Podestplatz in Finnland schwärmt Yves Matton von Craig Breen – Doch einen Fahrerplatz im nächsten Jahr kann er ihm nicht versprechen.

Citroen-Motorsportchef Yves Matton betont, dass der Podestplatz von Craig Breen bei der Finnland-Rallye zeigt, dass der Ire ein Vollzeit-Cockpit in der WRC-Saison 2017 verdient. Allerdings hält Matton fest, dass er nicht garantieren kann, dass Citroen an ihm festhalten wird. In seinem erst dritten Start für das PH-Sport Programm von Citroen fuhr Breen am vergangenen Wochenende zum ersten Mal in seiner Karriere als Dritter auf das Podest.

Breen rotiert in diesem Jahr mit Stephane Lefebvre und Finnland-Sieger Kris Meeke in der Fahreraufstellung. Von diesem Trio ist nur Meeke für 2017 gesetzt. Obwohl Matton den Iren lobt, ist Breen nur einer von zehn Namen auf seiner Liste. "Nach Polen hatte ich erwartet, dass er schnell sein wird. Aber ich bin auch mit seiner Konstanz sehr zufrieden", sagt Matton. "Im nächsten Jahr gibt es 15 Plätze in World Rally Cars. Vor dem Start der laufenden Saison gab es keine 15 Fahrer, die dafür bereit waren."

"Er kann einer dieser 15 Fahrer sein. Er kann davon ausgehen, dass er in einem Auto sitzen wird", glaubt Matton. "Bei uns habe ich noch keine Entscheidung getroffen. Die Fahrer müssen noch warten. Ende des Monats möchte ich meine Liste von zehn Namen auf vier oder fünf reduzieren. Man muss viel nachdenken. Zunächst muss ich unsere Strategie für das nächste Jahr festlegen. Wenn ich sie weiß, kann ich die Fahrer dazu auswählen."

Breen sagt, dass er sich sehr geehrt von Mattons Lob fühlt und hofft, dass er sich nicht nach einem anderen Arbeitgeber umsehen will. "Ich möchte wirklich hier bleiben. Ich liebe es hier. Ich weiß, dass es in dieser Saison ein privates Team ist, aber ich liebe es, in der Fabrik mit dem neuen Auto zu arbeiten. Alles passt mir hier wie ein Handschuh", äußert sich Breen glücklich.

Nur sechs Fahrer mit Verträgen für 2017

Citroen, Volkswagen, Hyundai, Toyota und M-Sport werden im nächsten Jahr in der neuen WRC-Ära jeweils drei Autos einsetzen. Bisher sind aber nur sechs Fahrer bestätigt. Volkswagen macht mit dem bewährten Fahrertrio Sebastien Ogier, Jari-Matti Latvala und Andeas Mikkelsen weiter. Meeke steht bei Citroen unter Vertrag. Hayden Paddon wurde von Hyundai verlängert und M-Sport hat einen langfristigen Deal mit Eric Camilli.

Das bedeutet, dass Breen, Lefebvre, M-Sport Fahrer Mads Östberg sowie das Hyundai-Trio Thierry Neuville, Dani Sordo und Kevin Abbring auf dem Markt sind. Ott Tänak hat sich mit seinen Leistungen bei DMACK ebenfalls wieder ins Gespräch für einen Platz im Werksteam gebracht. Auch die WRC2-Topleute Elfyn Evans, Teemu Suninen, Pontus Tidemand und Esapekka Lappi machen sich Hoffnungen. Der ehemalige Hyundai-Werksfahrer Juho Hänninen wird wahrscheinlich zum Fahrerkader von Tommi Mäkinens neuem Toyota-Programm gehören.

Ähnliche Themen:

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

Nasser Al-Attiyah gewinnt die zwölfte Etappe und steht vor dem Gesamtsieg - Duell Ekström gegen Loeb um Platz drei - Ricky Brabec führt bei den Motorrädern

Jännerrallye: Bericht Lengauer

Lengauer erkämpft trotz Pech Platz zwei

Jännerrallye-Seriensieger erstmals geschlagen. Michael Lengauer/Jürgen Rausch holen nach einem Reifenschaden noch Platz zwei. Erneut liefert der Lokalmatador im BRR Skoda Fabia RS Rally2 eine Spitzenleistung.

Mit sechs Teams am Start und ebenso vielen im Ziel verlief der Grosseinsatz des BRR-Teams bei der Jännerrallye im Mühlviertel mit Platz 2 und Platz 3 in der Gesamtwertung und dem Sieg in der 2WD-Klasse äußerst erfolgreich!

M-Sport: Neuer Look, neues Duo

M-Sport präsentiert den Puma Rally1

M-Sport startet mit neuem Look in die WRC-Saison 2026 - Der Ford Puma Rally1 zeigt frische Farben und ein irisches Fahrerduo - In Monte Carlo geht es los

Rallye Dakar 2026: Etappe 8

Al-Attiyah behauptet Führung

Saood Variawa (Toyota) erobert Etappensieg knapp vor Henk Lategan (Toyota) - Nasser Al-Attiyah (Dacia) verteidigt Führung, aber Verfolger kommen näher