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Rally Show Santa Domenica

Baier 9. bei der Santa Domenica Rally

Zuerst Fieber, dann Freude über einen Top-10-Platz: Joe Baiers Ausflug nach Kroatien mit dem Evo 8 war unterm Strich die Reise wert.

Bildquelle: Team

Joe Baiers Teilnahme an der siebenten Ausgabe der Rally Show Santa Domenica begann denkbar ungünstig, denn am Donnerstag Abend war er erkrankt. Die Anreise mit 38 Grad Fieber war bereits mühsam; bei der Streckenbesichtigung am Samstag ging es ihm, der wieder mit Profi-Co-Pilot Daniel Foissner am Start war, – Antibiotika sei Dank! – etwas besser.

Das Starterfeld wartete mit mehreren Staatsmeistern auf, selbst Welt- und Europameister ließen sich das Rallyespektakel in Samobor, 15 Kilometer von Zagreb entfernt, nicht entgehen. Das Duo Baier/Foissner ging wie die beiden Jahre zuvor, wieder mit dem bewährten Mitsubishi Evo 8 von Beppo Harrachs Driftcompany an den Start. Gleich vier Fahrzeuge der R5-Kategorie und ein WRC waren in der Starterliste verteten – unschlagbar mit dem Mitsubishi, da es sich bei diesen Fahrzeugtypen um echte Werksautos handelte. Hinzu kamen noch einige ungarische und kroatische Toppiloten, allesamt mit Mitsubishis und Subarus, also vergleichbare Autos.

"Dass ich nach zwei Sonderprüfungen in den Top 10 liege und noch vor dem bärenstarken Ford Fiesta WRC, war für mich selbst überraschend, denn fieberfrei war ich nicht. Mein Mitsubishi Evo 8 lief tadellos, und auch ich kam nach einjähriger Rallyepause besser in Fahrt. Dass die R5-Autos und das WRC nicht zu schlagen waren, war klar. Dass nur zwei vergleichbare Mitsubishis, einer mit dem kroatischer Meister am Steuer, und ein Subaru mit dem 'Local Hero' Loncaric vor mir im Endklassement liegen, macht mir und meinem Teamchef Beppo Harrach grosse Freude", so Baier nach der Rallye, bei der er unter mehr als 100 Teilnehmern den neunten Platz belegte.

Es war seine dritte Top-10-Platzierung beim dritten Start. Im Gesamtklassement war zum vierten Mal Beppo Harrach im Ford Fiesta R5 der Schnellste. Auf dem zweiten Platz, nur 0,9 Sekunden dahinter, landete der Ungar Peter Ranga. Platz 3 erkämpfte sich der Slowene Rok Turk. Trotz Regen, Wind und Kälte waren wieder tausende Fans an der Strecke.

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