RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
ERC: Czech Rally Zlín

Erneute Quali-Bestzeit durch Lukyanuk

Der Russe erneut als Mann der ersten Kilometer – Bestzeit vor Kopecký im Qualifying zur Barum-Rallye in der Tschechischen Republik.

Der Russe Alexey Lukyanuk bleibt das Stehaufmännchen der Rallye-EM 2017. Der Fiesta-R5-Pilot, der sich schon bei seinem Comeback nach einem schweren Testunfall beim vergangenen EM-Lauf in Polen die Qualifyingbestzeit geholt hatte, dann aber auf SP 2 per heftigen Überschlag ausgeschieden war, stellte auch zum Auftakt der Czech Rally Zlín seine Gegner in den Schatten. Beim Aufgalopp über 4,55 Kilometer fuhr Lukyanuk in 2:43,336 auf Platz eins.

"Das wundert mich, denn ich habe gar nicht so richtig attackiert", sagte der Russe nach seiner Bestmarke. "Ich war wirklich vorsichtig; umso schöner ist die Zeit natürlich." Auf dem Asphaltstück konnte mit Lokalmatador Jan Kopecký nur einer halbwegs mithalten. "Dabei hatte ich sogar einen Plattfuß", so der Tscheche. Der Škoda-Pilot hatte nach 2:43,848 nur rund eine halbe Sekunde Rückstand, dahinter klaffte bereits eine Lücke von 2,5 Sekunden auf Václav Pech und Kajetan Kajetanowicz (beide Ford Fiesta R5).

Während Ex-DTM-Pilot Tomáš Kostka (Škoda Fabia R5) als Fünfter einen starken Eindruck hinterließ, gingen es andere Fahrer offenbar noch gemächlicher an. Der Deutsche Marijan Griebel, der zuletzt in Polen einen Podestplatz im Škoda Fabia R5 gefeiert hatte, wurde etwa nur auf Rang 14 gewertet. "Ich habe einen Stein getroffen und mir dabei einen Reifen zerstört – macht nichts, es war keine wichtige Prüfung", blieb Griebel entspannt. Rzeszów-Sieger Bryan Bouffier (Ford Fiesta R5) lag sogar noch einen Rang dahinter.

"Es ist alles voller Schlaglöcher. Die Strecke ist sehr eng, typisch für die Barum-Rallye", stellte Kajetanowicz für die kommenden zwei Etappen einiges an Spektakel in Aussicht. "Es erwarten uns richtig schnelle Abschnitte mit einigen Bodenwellen. Dabei müssen wir ganz oft sehr dicht an Bäumen vorbei. Für die Crews könnten das lustige Tage werden", meinte der Pole weiter. José María López (19.; Peugeot 208 T16 R5) ergänzte: "Uns hat es schon heute einen Dämpfer zerlegt. Das wird ein hartes Stück Arbeit."

Top 10 der Qualifying Stage:

 1. Alexey Lukyanuk       Ford Fiesta R5  2:43,336 Minuten
2. Jan Kopecký Škoda Fabia R5 + 0,512 Sekunden
3. Václav Pech Ford Fiesta R5 + 3,097
4. Kajetan Kajetanowicz Ford Fiesta R5 + 3,354
5. Tomáš Kostka Škoda Fabia R5 + 3,415
6. José Antonio Suárez Peugeot 208 R5 + 3,927
7. Jan Černý Škoda Fabia R5 + 4,305
8. Martin Koči Škoda Fabia R5 + 4,333
9. Bruno Magalhães Škoda Fabia R5 + 4,581
10. Pavel Valoušek Škoda Fabia R5 + 4,792

News aus anderen Motorline-Channels:

ERC: Czech Rally Zlín

Weitere Artikel:

ARC, ET König Rallye: Bericht Friedl

„Big moments“ aber auch heikle Situationen

Eugen Friedl und Helmut Aigner vom MCL 68 konnten sowohl mit einigen kniffligen Situationen als auch mit emotionalen Highlights ein gutes Ergebnis einfahren.

ET König Judenburg Rallye: Bericht AARC

Steinbock/Bachmayer übernehmen AART-Führung

Steinbock/Bachmayer übernehmen die Führung in der AART Zwischenwertung und Max & Ben Maier sind nach der „ET-König Rallye powered by Peter Hopf“ die neuen Leader in der AARC!

Die 40. Auflage der Jännerrallye findet erst vom Donnerstag, 6. 1. 2028, bis Samstag, 8. 1. 2028, in Freistadt statt. Die Gründe dafür sind terminliche, organisatorische und menschliche

ORM/ARC, ET König Rallye: Bericht

Hermann Neubauer als „Lonely Boy“ an der Spitze

Der Sieger der ET KÖNIG Rallye 2026 powered by Peter Hopf Erdbau ließ nie Zweifel an seinem Erfolg aufkommen / Mehr als Platz zwei für Michael Lengauer und Platz drei für Luca Waldherr ließ der Toyota-Pilot nicht zu

ET König Judenburg Rallye: Bericht ARC

Gaubinger gewinnt - Lindner baut Vorsprung aus!

Patrik und Verena Gaubinger feiern bei der ET König Judenburg Rallye im Audi Quattro den ARC-Sieg. In der Clubmeisterschaft konnte Hans Georg Lindner im historischen Escort seinen Vorsprung ausbauen - auf Platz zwei lauert nun der junge Subaru-Pilot Jan Dolzer. In der ARCP triumphiert Christoph Zellhofer, Raimund Baumschlager siegt beim Comeback in der ART.