RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
ORM: Lavanttal-Rallye

Rabl musste erst den Rost abschütteln

Willi Rabl ist erst beim zweiten Meisterschaftslauf in Kärnten in seine Saison gestartet, blieb dort aber hinter seinen Erwartungen.

Fotos: Daniel und Dominik Fessl

Die Rallyestaatsmeisterschaft 2017 ist bereits voll im Gange. Schon bei der Saisoneröffnung im Rebenland haben die Fans bei den "Historischen" ein packendes Duell zwischen Kris Rosenberger im Porsche und Gerd Göberndorfer im Opel Ascona erlebt – doch einer fehlte: Willi Rabl konnte aufgrund eines beruflichen Termins nicht am Start sein. Beim zweiten Lauf in Wolfsberg brüllte der Porsche 911 jedoch wieder durch das Lavanttal.

Der Porsche war wie immer vom Team Hofbauer Motorsport perfekt vorbereitet worden, doch die erste Rallye von Rabl und seiner Co-Pilotin Uschi Breineßl in diesem Jahr verlief für den Wachauer nicht nach Wunsch: "Es war wie immer eine schwere, aber schöne Rallye. Ich musste erst einmal den Rost abschütteln, da ich schon ein halbes Jahr nicht mehr im Rallyeauto gesessen bin. Ich bin zu vorsichtig gestartet und erst am Samstag Nachmittag in Fahrt gekommen". Obwohl die SP-Zeiten um einiges schneller als im Vorjahr waren, konnte das Team diesmal nicht um den Sieg mitkämpfen. Hinzu kam ein fataler Irrtum, der das Porsche-Duo eine Minute kostete.

"Das war ein Missverständnis. Weil wir in den ersten Sonderprüfungen bereits nach wenigen Kilometern ständig auf einen Ford Mustang aufgelaufen sind, und der Fahrer nicht Platz machen wollte oder konnte, bekamen wir zwei Minuten Abstand auf den Vordermann. Vor der Prüfung im Theklagraben wurde uns aber klar, dass wir den Mustang genau dort einholen werden, wo die Strecke am engsten ist. Deshalb verzichteten wir auf die zwei Minuten Abstand, wurden aber leider zur falschen Zeit in die Prüfung geschickt. Das war wie gesagt ein Missverständnis zwischen uns und der Zeitnahme, doch ich will keinem die Schuld zuweisen. Es ist halt so passiert", erläutert Rabl.

So musste man sich diesmal mit dem zweiten Klassenrang hinter Kris Rosenberger und dem dritten Platz in der historischen Gesamtwertung hinter dem sensationell fahrenden Gert Göberndorfer (Opel Ascona) zufriedengeben. Rabl zeigt sich dennoch zuversichtlich: "Im Wechselland schaut die Sache wieder anders aus." Der dritte Meisterschaftslauf geht am 28./29. April 2017 im Raum Pinggau über die Bühne.

News aus anderen Motorline-Channels:

ORM: Lavanttal-Rallye

- special features -

Weitere Artikel:

In der nationalen Historischen Staatsmeisterschaft bzw. HRM Classics sind prinzipiell alle Teilnehmer der FIA EHRC (mit den Superstars Jari-Matti Latvala und Francois Delecour) punkteberechtigt. Die einheimischen historischen Piloten tragen prominente Namen und sind auch in der EHRC vertreten durch den fünffachen Europameister Karl Wagner..

WRC Estland: K4 holt Maximum

Sami Pajari gelingt erster WRC-Sieg

Nach einer überzeugenden Vorstellung feiert Toyota-Pilot Sami Pajari bei der Rallye Estland 2026 seinen ersten WRC-Sieg - Elfyn Evans baut WM-Führung aus. Auch Keferböck/Minor bauen mit dem Masters-Sieg ihren Vorsprung gehörig aus.

ARC, Rallye Weiz: Bericht Lindner

Hans Georg Linder führt in der ARC-Clubmeisterschaft

Seit 30 Jahren fährt Hans Georg Lindner Rallyes - schon 2012 gelang es ihm, mit einem historischen Fahrzeug ARC-Clubmeister zu werden. Heuer könnte er dieses Kunststück wiederholen...

Rallye Weiz: Bericht TEC7 ORM2

Christoph Zellhofer siegt auch in Weiz

Ein routinierter Krimi-Autor könnte die Geschichte der TEC7 ORM2 Staatsmeisterschaft nicht besser schreiben: Bereits in ihrer Premieren-Saison als Championat mit Staatsmeister-Prädikat sorgt die ORM2 für Spannung bis zum letzten Rallye-Kilometer des Jahres.

WRC Rallye Estland: Nach Tag 2 (SP16)

Pajari hat ersten WRC-Sieg in greifbarer Nähe

Toyota-Pilot Sami Pajari brennt bei der Rallye Estland ein Schotter-Feuerwerk ab und dominiert den Samstag, dahinter tobt ein packender Hyundai-Thriller um Platz drei. Keferböck/Minor liegen im WRC Masters Cup in Führung.

ARC, Rallye Weiz: Bericht Friedl

„Reifen-Roulette"

Eugen Friedl und Helmut Aigner vom MCL 68 waren in Weiz mit dem FORD Fiesta Proto trotz sich ständig verändernder Bedingungen mit Motivation erfolgreich unterwegs.