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Rallye: News

Kubica liebäugelt mit WRC-Rückkehr

Das Kapitel Rallye-WM ist für Robert Kubica doch noch nicht abgeschlossen: "Es wäre schön, wenn ich zum Spaß einige Rallyes fahren könnte".

Nachdem Robert Kubica noch im Oktober des vergangenen Jahres verkündet hatte, dass er zu 90 Prozent nicht mehr in die Rallye-Weltmeisterschaft (WRC) zurückkehren wird, liebäugelt der Pole nun doch wieder mit Starts in der Rallye-WM - und das noch im Laufe der Saison 2017. "Es wäre schön, wenn ich zum Spaß einige Rallyes fahren könnte, aber da ist noch nichts spruchreif", sagt der Pole am Rande der Rallye Monte Carlo im Interview mit wrc.com.

Die neuen, stärkeren Boliden des Jahrgangs 2017 reizen den früheren Formel-1-Fahrer. Allerdings weiß Kubica auch, dass sie für ihn nicht nur aufgrund seiner Behinderung am rechten Arm eine große Herausforderung wären und er als Gaststarter wahrscheinlich nicht auf Anhieb konkurrenzfähig wäre.

"Die neuen Autos sind deutlich anspruchsvoller, auch für die Beifahrer, weil alles schneller abläuft. Wer regelmäßig damit fährt, hat einen klaren Vorteil", sagt Kubica. "Aber in der WRC2 gibt es auch schöne Autos", kann sich der Pole auch einen Start in der Klasse vorstellen, in der er 2013 den WM-Titel gewonnen hatte.

Sicherlich kam dieses Thema auch bei einem Gespräch zwischen Kubica und M-Sport-Teamchef Malcolm Wilson am Rande der Rallye Monte Carlo zur Sprache. Um einen Test in einem der neuen WRC-Boliden sei es dabei laut Kubica aber nicht gegangen. "Ich werde nur testen, wenn ich auch die Chance auf einen Rallyestart habe", stellt er klar. "Ansonsten wird mir nur der Mund wässerig gemacht."

Kubica war zuletzt 2016 bei der Rallye Monte Carlo in der WRC an den Start gegangen. In den vergangenen Monaten hatte er seinen Fokus mehr auf den Langstreckensport gerichtet. So hatte Kubica im November ein LMP1-Auto getestet und hatte vor knapp zwei Wochen an den 24 Stunden von Dubai teilgenommen.

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