RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
ORM: Škoda Rallye Liezen

Neubauer begrenzt Schaden, führt ÖM an

Nach gutem ersten Tag ging auf der zweiten Etappe alles schief; zum Finale bringt Hermann Neubauer noch zwei Punkte Vorsprung mit.

Fotos: Daniel Fessl

Dass Glück und Pech sehr eng beisammen liegen, weiß Hermann Neubauer nur zu gut: Schon beim Saisonauftakt im steirischen Rebenland war dem überlegen in Führung liegenden Salzburger ein unverschuldeter Reifenschaden zum Verhängnis geworden. Leider musste er diese Erfahrung nun auch bei der Škoda Rallye Liezen machen, nachdem er und Co-Pilot Bernhard Ettel auf der ersten Etappe als einzige Crew den Anschluss an Raimund Baumschlager halten konnten.

12,7 Sekunden Rückstand waren es am Freitag Abend, doch für die lange zweite Etappe am Samstag hatte sich Hermann Neubauer viel vorgenommen. "Die tollen Sonderprüfungen am zweiten Tag waren genau nach meinem Geschmack. Es war klar, dass ich dort voll angreifen würde, um Raimund unter Druck zu setzen", so Neubauer, der seine Ankündigung gleich auf der ersten Samstagsprüfung, der mehr als 19 Kilometer langen "Königs-SP" Oppenberg, in die Tat umsetzen und seinem härtesten Titelkonkurrenten 3,1 Sekunden abnehmen konnte. Allerdings hätte es noch wesentlich mehr Zeit sein können, wenn er die Bremsen an seinem Ford Fiesta WRC nicht überbeansprucht hätte. "Leider habe ich die vorderen Scheiben verheizt, beim Split vor dem Bergabstück war ich schon über sechs Sekunden voraus", so Neubauer rückblickend.

Bei der zweiten Durchfahrt von Oppenberg wollte er dementsprechend zeigen, was möglich ist, doch schon nach nicht einmal drei Kilometern machte ein Reifenschaden alle Hoffnungen zunichte. Statt Zeit aufzuholen, hatte er plötzlich 1:40 Minuten verloren. "Danach wollte ich Schadensbegrenzung betreiben und von Rang vier wenigstens wieder auf Rang zwei fahren, was uns auch gelang", resümierte Neubauer, den das Pech dann aber noch ein zweites Mal ereilte.

"Auf der vorletzten Sonderprüfung hab ich einen Fehler gemacht, bei der Anfahrt auf eine Brücke etwas zu spät gebremst. Dort sind wir fast eine Minute hängen geblieben, bis uns Bernhard aus der misslichen Lage befreien konnte. Die Bestzeit auf der abschließenden Powerstage und die drei Zusatzpunkte dafür sind leider nur ein kleiner Trost. Der blöde Fehler geht total auf meine Kappe. Wir haben wertvolle Punkte verloren, jetzt müssen wir es im Waldviertel richten. Das wird ein wirklich nervenzerfetzendes Finale. Der Beste wird gewinnen, und wir werden alles geben", so Neubauer.

News aus anderen Motorline-Channels:

ORM: Škoda Rallye Liezen

Weitere Artikel:

ARC, Grasl Rallye Horn: Bericht Zellhofer

Zellhofer/Seidl haben wieder viel dazu gelernt

Regierende ORM2 Staatsmeister werden im Waldviertel als Vierte gewertet. Der Ford Fiesta Rally2 des ZM-Racing Team erwies sich wieder als Spitzenauto

ARC, Grasl Rallye Horn: Bericht Friedl

Schreckmoment – Improvisieren gefragt

Eugen Friedl und Helmut Aigner vom MCL 68 konnten mit dem AUTOFUN - Ford Fiesta Proto mit viel Improvisation wichtige Punkte in der ARC Challenge einfahren.

ARC, Grasl Rallye Horn: Vor Zeremonienstart

3 – 2 – 1 - Die Show kann beginnen!

Heute Abend startet die TOYOTA Keusch-Grasl-Rallye powered by SONAX und Schremser mit einem Zeremonienstart in Gars am Kamp / Morgen wird es mit acht Sonderprüfungen im Raum Horn auch sportlich ernst

TEC7 ORM Rallye BackStage: Hermann Neubauer

Hermann Neubauer zu Gast im TEC7 ORM Podcast

Nachdem er das spannendste Grande Finale der TEC7 ORM gewinnen und seinen dritten Titel erringen konnte, blickt Hermann Neubauer im TEC7 ORM Rallye BackStage Podcast noch einmal zurück auf seine außergewöhnliche Karriere.

ARC, Grasl Rallye Horn: Rahmenprogramm

Tolles Rahmenprogramm beim Waldviertel-Highlight

Am Freitag und Samstag beherrscht die Premiere der TOYOTA Keusch-Grasl-Rallye powered by SONAX und Schremser den Raum rund um Horn / Neben dem sportlichen Teil der ARC sorgen viele Highlights für Festtagsstimmung

Peter Klein Kolumne

Waldviertel will never die!

ORF-Legende und motorline-Kolumnist Peter Klein freut sich auf die bevorstehende neue Grasl Rallye Horn - ehe er dort mit den Veranstaltern sprechen möchte, erinnert er sich an die guten alten „Semperit“-Zeiten…